Die Highlands im Regen

Fort William

(10.07.2019) Von Oban fuhren wir um 9 Uhr nach Fort William am Ufer des Loch Linnhe. Leider war die Sicht aus dem Busfenster, aufgrund des Dauerregens, bescheiden und auch in Fort William tat das Wetter uns keinen Gefallen. Der Regen blieb unser ständiger Begleiter. 

Bei unserer Ankunft hatten wir auch gerade die Harry Potter-Eisenbahn verpasst. De legendäre Eisenbahnbrücke aus dem Harry Potter-Film sahen wir genauso wenig wie den Ben Nevis, den höchsten Berg Schottlands (1343 m) , der sich scheu vor uns im Nebel versteckte. 

Es war ohnehin nur ein kurzer Aufenthalt dort. Ich schlenderte die pittoreske Einkaufsstraße entlang und warf und einen Blick in die kleinen Geschäfte die mich aber nicht wirklich interessierten.  

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Von Glasgow nach Oban

(9.Juli 2019) Nach dem Frühstück fuhren wir nach Glasgow.

Zuerst  machten wir dabei einen Halt bei der St. Mungo’s Cathedral. Sie nennt sich zwar Kathedrale, gehört aber zur presbyterianischen Kirche und kennt also kein Bischofsamt.

Der Friedhof Glasgow Necropolis neben der Kathedrale ist eindrucksvoll und erzählt vom Glanz vergangener Tage. Glasgow war vor allem durch den Tabak- und Sklavenhandel zu Reichtum gelangt.

Unser Reiseleiter erklärt uns, dass in Schottland Gräber für die Ewigkeit gebaut werden. Eine Grabmiete für einige Jahrzehnte gibt es nicht. Wenn keine Angehörigen sich mehr um die Gräber kümmern wollen oder können, verfallen sie, was, neben den schottischen Wetter, sicherlich zum morbiden Charme dieses Landes beiträgt.

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Auf nach Schottland

In den hohen Norden von Großbritannien sollte es diesmal gehen: Nach Schottland!

Reisevorbereitungen: Individual oder doch lieber pauschal?

Bei meiner Reiseplanung hatte ich mir verschiedene Varianten durchgerechnet , kam bei meinen individuellen Reisezusammenstellungen jedoch immer auf einen höheren Preis als den, den ich bei Pauschalanbietern vorfand.

Vielleicht wäre das Ergebnis anders ausgefallen, wenn ich beabsichtigt hätte, mit dem eigenen Auto nach Schottland zu reisen. Dies war aber nicht der Fall. Ohne Auto wäre ich jedoch darauf angewiesen zentrale Übernachtungen zu bevorzugen. Es ist jedoch naheliegend, dass eine Übernachtung im Zentrum von Glasgow hochpreisiger ausfällt als eine im Raum Glasgow. Die Pauschalanbieter weichen gerne auf die billigere Peripherie aus, ohne Auto wäre diese Möglichkeit bei meiner Reise nicht praktizierter gewesen.

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Kunst in Düsseldorf

(07.07.2019) Meine Reise nach Schottland  begann mit einer Vorübernachtung im Hilton in Düsseldorf. Durch diese Entscheidung wollte ich mir eine entspannte Anreise ermöglichen und mir auch noch im Vorfeld eine Kunstausstellung anzuschauen. Wenn man denn schon mal in Düsseldorf ist, sollte man diese Chance nutzten, dachte ich mir, ahnte aber noch nicht, wie sehr mich die präsentierte Kunst aufregen würde. 

Das Hilton Düsseldorf


Es ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar, allerdings muss man sein Gepäck ca. fünf Minuten wahlweise durch die Gegend schieben oder tragen, kommt dabei aber an einem „Showroom“ vorbei, wo man, so ähnlich wie bei öffentlicher „Working Spaces“, einen Raum für die Präsentation seiner entworfenen Kleidung mieten kann, wahlweise gibt es Kleidungsstangen dazu. Auch bei dem Blick aus dem Hotelfenster wird deutlich, dass ich mich in einer Modestadt befinde, fällt mein Blick dabei doch gleich auf das filigran anmutende gläserne Hochhaus von L’Oréal

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Aus meinem E-Mail Postfach: Eine Hunde-Geschichte

Anfang des Monats bekam ich eine E-Mail, die sich wohltuend von all den Werbenachrichten, Rechnungen und Newsletter-Benachrichtungen abhob, die ich sonst so bekomme.

Einer Dame hatte meinen Blogbeitrag zu Tilsit gelesen und mir daraufhin geschrieben.

Hintergrund für Ihre Nachricht war der, dass ich im letzten Sommer von Swinemünde über Kolberg nach Danzig gereist bin, um mich dort einer Busrundreise durch das ehemalige Ostpreußen anzuschließen.

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Die Brücke am Kwai (Teil 7)

Am letzten Tag unserer Thailand-Rundreise war nur noch die Fahrt zum Hotel in Hua Hin, direkt am Golf von Siam, vorgesehen. Unser Reiseleiter, der wunderbarerweise während der gesamten Rundreise auf Fabrikverkäufe verzichtet hatte, machte uns hier ein Angebot für ein zusätzliches Ausflugsangebot, das aber nur möglich wäre, so seine Ansprache, wenn denn alle Reiseteilnehmer damit einverstanden wären. Es gab eine anonyme Abfrage, was ich überaus korrekt fand. Resultat war, dass nur zwei Teilnehmer kein Interesse am Ausflug hatten. Damit wir dennoch nicht auf den zusätzlichen Ausflug (und unser Reiseleiter nicht auf sein Zusatzeinkommen) verzichten mussten, organisierte er für diese eine exklusive Anreise in das Badehotel, während wir dann doch die von ihm beworbene Tour machten. Letztendlich waren alle mit der Regelung einverstanden und Thailand machte auch diesbezüglich seinen Ruf als „Land des Lächelns“ alle Ehre. Gerade diesen Ausflug hätte ich im Nachhinein nicht missen mögen.

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Ein Tag in Chiang Mai (Teil 5)

Am nächsten Tag (18.04) stand ein fakultativer Ausflug auf dem Programm: Die meisten Teilnehmer hatten sich, wie wir, zum Besuch der Teeplantage in der Nähe von Chiang Mai, entschlossen. Eine kleine Gruppe hatte über eine Internetplattform eine Tour zu den Bergvölkern gebucht und war damit auch recht zufrieden gewesen.

Die Bergvölker sind diejenigen, die den Schlafmohn, aus dem das Heroin hergestellt wird, angebaut haben. Ihr Siedlungsgebiet nennt man seit dem Siebziger Jahren das berühmt-berüchtigt Goldene Dreieck, was eben nicht nur Thailand, sondern auch die angrenzenden Länder umfasst. Der Schlafmohnanbau ist jetzt natürlich verboten und die ehemaligen Mohnfelder werden für den Anbau von Nahrungsmitteln genutzt. Chiang Mai profiliert sich mittlerweile sogar mit Entzugsklinik-Tourismus, lies hier.

Mädchen in der Tracht der Bergvölker
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Ayutthaya (Thailand-Rundreise, Teil 3)

Am nächsten Tag verließen wir die „Stadt der Engel“, was ein weiterer Name Bangkoks ist, und machten uns nordwärts, in Richtung Ayutthaya, auf. Die Landschaft war etwas eintönig. Das Zwischenziel unserer Reise bestach mit den Ruinen von prächtigen Bauwerken von 33 Königen, die im Dschungelgrün versinken würden, wenn denn die Anlage nicht hervorragend gepflegt worden wäre. 

Wir hatten dort viel zu wenig Zeit. Gerne wäre ich hier auf eigene Faust losgezogen. Dazu bietet es sich an, ein Fahrrad zu leihen.

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