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Mami Wata

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shamanic art coaching * artist works * african-dance-art * Profil * BLOG * Contact *

ABOUT ME!

Ich verstehe mich als Traumkünstlerin, als eine also, die die Arbeit einer Schamanin auf dem Weg der Kunst praktiziert. Kunst vermittelt innerhalb dieser Definition den Zugang zur spirituellen Energie und somit zum göttlichen Energiemuster.

Kunst ist in meinem Verständnis nicht in verschiedene Teildisziplinen katalogisierbar, im Gegenteil: Ich lebe das Gesamtkunstwerk. Andere Menschen an der "befreienden" und transformierenden Wirkung der Kunst und der Kreativität teilhaben zu lassen, sehe ich als meine Lebensaufgabe an.

"Transluzente Kunst, kreiert von einer erweiterten Dimension des Künstlers aus, hat die Fähigkeit, in jedem, der sie erfährt, die gleiche erweiterte Dimension zu erwecken."

(Ardagh, Arjuna: Die lautlose Revolution. Wie eine im Alltag gelebte Spiritualität uns und die Welt verändert. Bielefeld 2006, S. 264)

ARTIST STATEMENT

Kunst ist für mich eine Verbindung mit dem Höheren, dem Metaphysischen. Hanno Rauterberg konstatiert in seinem 2007 erschienenen populären Buch „Und das ist Kunst?! Eine Qualitätsprüfung“ ein wachsendes Bedürfnis nach Wiederverzauberung und Übersinnlichkeit in unserer Gesellschaft, ohne jedoch genauer die tieferen Gründe zu analysieren. Er schreibt: „Verwunderlich ist hingegen, dass einige Künstler meinen, dieses Bedürfnis mit ein paar Transzendenzgebärden stillen zu können. Kunst unterscheidet sich von Esoterik eben dadurch, dass sie sich freihält von vorschnellen Glücksversprechen und ratgeberhaften Anweisungen zur Selbstfindung“ (Rauterberg, Hanno: Und das ist Kunst?! Eine Qualitätsprüfung. Frankfurt am Main 2008, S.246 f.)

Ich habe - in meinem Kunstkonzept - eben dieses Zitat aufgegriffen, ohne es zum damaligen Zeitpunkt zu kennen und in seiner Aussage „umgedreht“, also positiv verstanden, was von Rauterberg per se negativ gemeint war.

Mein esoterischer Ratgeber „Mami Watas Tanz“ ist längst geschrieben und offeriert ein praktisches und nachvollziehbares Programm zur Wunscherfüllung und persönlicher Transformation für jedermann und jedefrau. Eben dieses Konzept verbinde ich mit Kunst, in dem ich mein Ratgeber-Buch als spielerischen Ausgangspunkt nehme, um mich, meine Leser/innen und meine Rezipient/inn/en mit einer spirituellen Ebene zu verbinden und so die heilende Kraft der Kunst, die für jedermann und jedefrau spürbar ist, nicht nur zur Entfaltung zu bringen, sondern auch zu zelebrieren.

Rauterberg schreibt zwar: „Kunst kann nicht dazu dienen, den Menschen mit sich selbst zu versöhnen, sie kann nicht jene große Geborgenheit stiften, in der alles wieder mit allem verschmilzt, Individuum, Volk und Natur. Kunst ist immer uneigentlich, sie vereinzelt und abstrahiert, hebt einzelne Dinge und Bilder heraus. Sie ist nicht die Welt selbst, sondern immer nur Metawelt.“ (S. 247) Doch das, was Rauterberg hier so plakativ ausdrückt, verhält sich - zumindest in meinem Fall - komplizierter. In meiner Kunst erschaffe ich - auf spielerisch-kreative Weise - meine eigene Mythologie, jenseits der großen etablierten Religionen. „Am Anfang war das Wort“, heißt es schon in der Bibel. Indem ich fantasiere und kreiere, schöpfe ich - wie Rautenberg treffend formuliert - eine Metawelt. Doch sie enthält - entgegen der zitierten Aussage - inhärent immer die zukünftige Möglichkeit, fassbare Realität zu werden. Indem ich dabei Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenartigen spirituellen Traditionen entdecke, werden scheinbare Gegensätze aufgehoben und es kommt zu jener Überwindung des dualistisch-abendländischen Denkens, das mit „Verschmelzung“ so treffend beschrieben ist und immer auch die Hoffnung auf eine friedlich-ökologische Weltzukunft enthält. Insofern entfaltetet hier Kunst eine heilende Wirkung.

Gleichfalls fordere ich dabei die entwurzelten Menschen der post-industrialisierten und globalisierten Gesellschaften auf, sofern sie meinen pädagogischen Fingerzeig wahrnehmen wollen und können, es mir gleichzutun, und aus den Versatzstücken verschiedenartiger, nun gebrochener Mythologien, die in einem Kollektiv wurzeln, das längst nicht mehr existiert, eine individuell-lustvolle Patchwork-Spiritualität zu kreieren, die auf eine lebenswerte, zukünftige Gesellschaft verweist.

Dabei bin ich mir jedoch bewusst, dass ich hier - mit Hilfe der Kunst - ein neues Paradigma erschaffe, das, um auf das o.g. Zitat von Rauterberg zurückzukommen, „nicht die Welt selbst, sondern immer nur eine Metawelt“ (S. 247) ist.

Bildnerisch gebe ich in meinen Bildern auf den x-beliebigen Charakter dieser Metawelt konkrete Hinweise, indem ich scheinbare Räume öffne, die aber teilweise „perspektivisch unmöglich“ dargestellt sind und so auf die Illusion verweisen, die dem Raum schon aus physikalischer Sicht innewohnen, dass nämlich jeglicher Raum sich relativ zum Betrachter/zur Betrachterin verhält. (Genauere Erklärungen, auch mit Verweis auf Einsteins Aussage „Zeit ist, was man an der Uhr abliest“ finden sich bei: Nienz, Markolf H.: Lucys Vermächtnis. Der Schlüssel zur Ewigkeit. Leipzig 2009, S. 31 ff)

Die in meiner Kunst aufgestellten Paradigmen sind genauso Illusionen, wie es auch alle anderen Paradigmen sind. Insofern integriert meine Kunst die Weisheit des Narren/der Närrin und steht somit der psychonautischen Chaosmagie eines Pater Caroll nahe. (Siehe: Caroll, Pater: Liber Null & Psychonaut: An Indroduction to Chaos Magic. Newburyport 1990)

Am Ende meiner kleinen Ausführung bleibt mir nun nur noch, euch in meiner Welt der INDIVIDUELLEN MYTHOLOGIEN willkommen zu heißen. So folgt mir nach und seht euch einen kleinen Ausschnitt meiner Bilder an, die sich thematisch mit den kulturübergreifenden Aspekten der Orishas beschäftigen!