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MAGISCH REISEN, KUNST und KULTUR: In die Tiefe geschaut!

Sachlich-monumentale Industriearchitektur in Vahrenwald, Hannover: Ein Fotospaziergang

Written By: Marina Sosseh - Sep• 18•17

Einmal im Jahr findet der Tag des Denkmals statt.  Viele Denkmäler, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind, lassen sich dann besichtigen.

Ich schaute mir das Verwaltungsgebäude der Continentalwerke an der Vahrenwalder Straße in Hannover an.  Leider war  im Innern des Gebäudes nur der erste Lichthof begehbar. Dieser ist auch an Werktagen für die Öffentlichkeit zugänglich und kann jederzeit besichtigt werden. Die anderen beiden Lichthöfe waren leider auch am Tag des Denkmals abgesperrt, was ich schade fand.

Sid Auffahrt gibt einige Erklärungen zum Gebäude ab.

Das Conti Verwaltungsgebäude ist 1912 – 1914  errichtet und von Peter Behrens entworfen worden. Die Firma selbst gründete sich 1871 unter dem Namen „Continental-Caoutchouc & Gutta-Percha-Compagnie“ als Produzent von Fahrradreifen und entwickelte sich zu einem weltweit führenden Zulieferer der Autoindustrie.

Man beachte im folgenden Bild die groben Steine zu denen die glatte, sachliche Fassade einen aufstrebenden Kontrast bildet. Die sachliche Nüchternheit zeugt von einer Befreiung von der zeittypischen Historisierung. Obwohl Peter Behrens in seiner Frühphase  die Ornamentik favorisiert hat, tritt sie hier zugunsten einer Großflächigkeit und Schlichtheit fast vollständig zurück.

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Wenn das keine repräsentative Architektur ist! Die fünf Köpfe zeigen die Physiognomie der Erdteile.

Im Eingangsbereich befindet sich eine Gedenktafel für die Gefallenen des I. Weltkrieges.

Durch eine Tür geht es zum Lichthof, der architektonisch eindrucksvoll ist. Er wurde, nach Kriegszerstörungen, in den 50er Jahren wiederaufgebaut.

 

Sicht auf die Produktionsstätten an der Philippsbornstraße/Ecke Vahrenwalderstraße. Die Fassade bildet eine geschwungene Linie, was ihr eine gewisse Leichtigkeit gibt und die Schwere der Fabrikarchitektur abmildert.

Hier schaue ich  vom  Parkplatz aus, der hinter dem Verwaltungsgebäude liegt,  auf die Fabrik. Neue Bebauung integriert sich in die alte Industriearchitektur. Noch immer wird hier produziert.

Das ist die Rückansicht des Verwaltungsgebäudes, das heute Sitz der Wirtschaftsförderung ist.

Ein späterer, nicht mehr von Peter Behrens geplanter Anbau, wurde während des Bombenkrieges zerstört. Nur die erste Etage ist erhalten. Hier sind zwei Detailaufnahmen.

Ein Wächterbaum steht auf dem Gelände und strahlt eine natürliche Kraft aus.

Was das hier einst war, weiß ich nicht.  Ich freue mich über diesbezügliche Kommentare.

Mögt ihr Stuck?

Written By: Marina Sosseh - Sep• 16•17

Ich ja, was ja in meinem Blog immer wieder durch meine viele Fotografien von Stuckfassaden zum Ausdruck kommt.

Ich mag jede Art von Verzierung

Ornamente verzaubern nüchterne Hausfassaden.

Adolf Loos hat in seinem Vortrag „Ornament und Verbrechen“ 1910 dazu aufgerufen, das Ornament aus den Städten zu verbannen.

Der moderne Mensch, der Mensch mit den modernen Nerven, braucht das Ornament nicht, er verabscheut es.

In der Zeit, als er dies geschrieben hatte, wurden  Fassaden noch opulent ausgeschmückt. Die Gedankengänge von Adolf Loos  trafen jedoch auf den Zeitgeist einer nüchternen Gegenbewegung  und sie führten letztendlich dazu, dass die Innenstädte in Deutschland immer schlichter wurden. Einfaltsloser! Gründerzeitshäuser, die den Krieg überlebt hatten, wurde der Stuck sogar nachträglich abgeschlagen.

Für die Mehrheit der Menschen in den 50er Jahren war Stuck geschmacklose Pseudostilistik

Der Historizismus, den Adolf Loos verachtete, weil er ihn vorwarf sich beliebig an allerlei Zierart zu vergehen, wurde in den 1964 erschien Bildband von Wolf Jobst Siedler  „Die gemordete Stadt“  post mortem gelobt, schließlich trugen, so seine Meinung,  die Dekors der Gründerzeitfassaden zu einer Stadtlandschaft bei, in der man sich wohlfühlen konnte. Die Tristesse der  funktionalen Nachkriegsbebauung dagegen lässt keine Heimeligkeit aufkommen.  Leider dominiert diese fade Nüchternheit bis heute das Stadtbild.

Allerdings lässt sich glücklicherweise mittlerweile  ein leises  Umdenken feststellen und es kommt sogar zu Neuverstuckungen. Überhaupt sind Retrobauten wieder gefragt. Nach historischem Vorbild soll wieder neu erstehen, was uns mit dem verbindet, was längst vergangen ist.

In Hannover wird gerade diskutiert, die Markthalle abzureißen und durch einen Neubau mit historischen Anleihen zu ersetzen. Eine vollständige Rekonstruktion des einstigen Jugendstilbaus ist leider, aufgrund von Bebauungen, nicht mehr möglich. Spannend wird die Diskussion auch dadurch, dass auch die jetzige Markthalle unter Denkmalschutz steht.

Interessant fände ich es,  sich durchaus moderne Bauten zu erdenken, die Versatzstücke aus dem Historizismus, der sich  ja selbst wieder in der Antike, Gotik, Renaissance, … bedient, interagiert. Das Ornament könnte so mit der Funktionalität in den Dialog treten oder aber gerade im Kontrast eine neue ästhetische Dimension entfalten.

Ich glaube, dass mich eine solche Architektur begeistern könnte.

Ein unterhaltsamer Besuch auf der Esoterikmesse!

Written By: Marina Sosseh - Sep• 05•17

Eine Esoterik-Messe  kann recht unterhaltsam sein. Hier seht ihr mich, wie ich gerade einen Massagestuhl ausprobiere, während ich zeitgleich mit der Mindmachine eine Entspannungs-Session genieße.

Das war richtig toll, was auch daran liegen mag, dass es sich hierbei eben um keine „Esoterik“ im herkömmlichen Sinn,  sondern um eine Methode  handelt, bei der die blinkenden Lichter der Mindmachine das Gehirn in die Frequenzbereiche, die zuvor ausgewählt worden sind, versetzen.  Das Ziel  ein solcher  „Sitzung“  muss auch nicht unbedingt „Entspannung“ sein, genauso ist „Aktivierung“, „Tiefschlaf“ oder beispielsweise „Lernsteigerung“ möglich.

Ich liebe diese Technik  und bedaure es zutiefst, dass  das „brainwave entrainment“- System, was ich bestimmt acht Jahre fast täglich in Gebrauch hatte, letztes Jahr leider seinen Geist aufgegeben hatte.

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„Metropolitan“ im GOP-Varieté Hannover

Written By: Marina Sosseh - Sep• 02•17

Die Üstra wird 125 Jahre alt und feiert sich, genauso wie das GOP, das es in der aktuellen Version seit 25 Jahren gibt. Auch das „Feuerwerk der Turnkunst“ hat Grund zum Feiern, wird es nämlich 30 Jahre alt. Alle drei Jubiläen sind zusammengeführt in eine Show, in der die Üstra das Thema und das Bühnenbild liefert, das GOP den exklusiv-plüschigen Veranstaltungsort und den ein oder anderen Künstler beisteuert  und die „Turnkunst“ eben durch die Turner beteiligt ist.

„Metropolitan“ wird bis zum 29. Oktober  im GOP Hannover gezeigt. Darin fährt eine längs halbierter Straßenbahnwaggon der Baureihe TW 2000 („Silberpfeil“) durch Hannover und bildet die Kulisse für Akrobatik und andere sportliche Darbietungen.

Das ist nur insofern eine neue Idee, als dass hier ein  „echter“ Stadtbahnwagen auf der Bühne steht und vor den Fenstern der Bühnenbahn die Fahrkulisse von realen Silberpfeil-Fahrten abläuft, ansonsten handelt es sich hier um eine Anlehnung an „Linie 1“. Der “barrierefreie“  Rahmen wird nun als Hintergrund genutzt, um verschiedenartigste Darbietungen wie Breakdance, Poledance, Luftakrobatik und Clownerie zu zeigen.

Mehrheitlich hübsche junge Menschen vollführen dabei akrobatische Übungen, gerne auch mal mit nacktem Oberkörper, was manche der anwesenden Damen zu Schreiattacken animiert. So muss es auch zugehen, wenn die Chippendales auftreten. Etwas verlegen nippe ich am Bier, was mir ein freundlicher Kellner, der jedoch kaum deutsch spricht, gebracht hat. Egal. Es ist sowieso  laut hier und der imaginäre Zug rollt weiter durch hannoversche Landschaften. Im Bühnen-Waggon wird wohlgefällig getanzt und geturnt, zwischenzeitlich taucht ein skurriler älterer Herr auf der Bühne auf, der „Hilfe“ schreit und wohl für die Komik zuständig ist. Inhaltlich ist es das schon und ich ahne, dass ich für die Varieté Kunst nicht gemacht bin. Ich hätte mir doch mehr Anleihen an die Realität des öffentlichen Nahverkehrs gewünscht, als es die Songs, die kurzzeitig von Stress und vollen Bahnen trällern, mir ermöglichen. Selbst die muskelbepackten  Mitarbeiter des privaten Wachdienstes, die tagtäglich in der Stadtbahn zu erleben sind,  haben sich hier in fragile  Turner verwandelt, die zu sexy Musik ihre Schlagstöcke und ihre Hüften hüpfen lassen. Nichts ist zu sehen von kotzenden Teenagern auf der Fahrt in den „Funpark“, eingepissten oder wahlweise testesterongeladenen Männer in gespreizter Beinstellung, die einen kaum Platz lassen und schwer schaukelnden Zügen, die einen in Körperkontakt mit Menschen bringen,  mit denen man diesen niemals haben wollte. Nichts ist zu hören, von einer babylonischen Sprachvielfalt, die einem bei der Fahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr daran zweifeln lässt, noch in Deutschland zu sein und deren Lautstärke das nordeuropäisch konstituierte Gehör mit größten Herausforderungen konfrontiert.

Man hätte all diese Realitäten  ja durchaus ironisch-überspitzt und in homöopathischer Dosierung angehen können. Die Wohlfühlatmosphäre wäre so nicht gestört und die Gehirnzellen des Publikums wären dennoch ein wenig in Arbeit gekommen. Doch ich muss einsehen, dass es darum hier nicht geht, vielmehr steht die leichte Unterhaltung und der Körper und was Menschen fähig sind, damit anzustellen, im Fokus. Und das ist durchaus beeindruckend.

 

In Rübezahls Reich. Teil 5

Written By: Marina Sosseh - Aug• 29•17

Die letzte Station meiner Schlesienreise war Breslau (pol. Wroclaw).

Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4

Mein  Hotel  (Qubus Hotel Wroclaw) lag direkt in der Innenstadt und bot eine spannende Aussicht auf die gotische Maria-Magdalena-Kirche. Überhaupt war es empfehlenswert. Es gab nichts auszusetzen.

Den ersten Abend verbrachte ich damit, die Aussicht aus meinem Zimmer zu skizzieren, was eine recht erholsame Beschäftigung war.

Vor dem Hotel  tobte das Leben, denn schließlich war der zentrale Rathausplatz nur drei Minuten entfernt.  Ich hatte wenig Freude, an dem lauten Trubel zu partizipieren.Vielleicht war der Grund dafür, dass ich  an den vorausgegangenen Tagen einfach schon zu viel erlebt hatte, also irgendwie „übersättigt“ war. Touristenmassen schienen sich durch die pittoreske Altstadt zu schieben, von der die meisten Gebäude nicht „echt“, jedoch  nach historischem Vorbild kunstvoll rekonstruiert sind. Kneipe an Kneipe, dazwischen Touristenautos, die Stadtführungen offerieren, Straßenkünstler, die lautstark nach Aufmerksamkeit schreien, …. mir war das alles viel zu viel. Selbst die kleinen Zwerge, die lustig an den ungewöhnlichsten Stellen aufgestellt sind, konnten keine Behaglichkeit verbreiten. Breslau war wohl schon einst die Metropole der Krämer gewesen, wovon ja die groß angelegten Plätze und die alten Warenhäuser zeugen. Der Breslauer Ring ist gar einer der größten Marktplätze Europas.  In Zeiten des globalisierten Hedonismus ist nun kein Halten mehr und an der historischen Tradition des Kaufens und Verkaufens wird nun allzu gerne angeknüpft. Die Partymeile ist eröffnet! Jedoch ohne mich. (mehr …)

Moorhenniespfad: Erholung im Nahbereich

Written By: Marina Sosseh - Aug• 22•17

Ich bin ja nicht nur Bloggerin, sondern auch  Regionsabgeordnete. In dieser Funktion  durfte ich  gestern den Moorhenniespfad, der im Frühjahr 2016 eröffnet wurde,  kennenlernen. Der ist von Hannover aus mit der S-Bahn bequem zu erreichen und beginnt, ganz bequem, direkt an der Haltestelle Poggenhagen, die gleich nach Wunstorf gelegen ist und sich nicht weit entfernt vom Steinhuder Meer aus befindet.

Das Bahnhofsgebäude von 1907 ist dann auch schon eine erste Station.  Insgesamt gibt es 31, die an zwei Wanderwegen, der sogenannten Nord- und Südroute, aufgestellt sind. Beide lassen sich miteinander kombinieren. Die Nordroute legt ihren Schwerpunkt auf Naturerfahrung, wohingegen die Südroute die Ortsgeschichte und die Kultur in den Mittelpunkt stellt.

Wir begingen einige Stationen der Südroute.  Die aufgestellten Tafeln schildern, wie es in der Vergangenheit an den verschiedenen Plätzen ausgesehen hat oder weisen auf Besonderheiten hin,  an denen man andernfalls achtlos vorbeigegangen wäre.  Die Tafeln nehmen den Besucher quasi bei der Hand und geben ihm das Gefühl, eine persönliche Führung durch das Dorf und seine Umgebung zu erhalten. Da der Pfad im Kontext des Naturparks Steinhuder Meer zur Hörregion Hannover zählt, befinden sich auf den Schrifttafeln QR-Codes, mit denen sich Hörinformationen per Smartphone abrufen lassen. Diese sind selbstverständlich auch im Internet hörbar, doch sollte man die Sequenzen lieber vor Ort abspielen, um so ein ganzheitliches  Erlebnis zu genießen. (mehr …)

In Rübezahls Reich. Teil 4

Written By: Marina Sosseh - Aug• 18•17

Die zweite  Nacht im Hotel Gwarna in Liegnitz gestaltete sich leider nicht ganz so erholsam, wie die erste, da die ganze Zeit das Wummern der Diskothek im Einkaufszentrum, in der das Hotel integriert ist, zu hören war. Gut jedoch, dass ich immer Lärmschutzkopfhörer dabei habe. So musste ich mich nicht  ärgern!

Nach dem Frühstücksbuffet machte ich mich auf in Richtung „Quadrat“. Das ist der Teil von Dornbusch der von der sowjetischen Armee mit einer Mauer abgesperrt und bewacht wurde. Für die Liegnitzer Bevölkerung war dieser Stadtteil  bis 1994 nicht begehbar.

Hier befinden sich die ehemaligen Villen der Fabrikbesitzer. Durch die jahrzehntelange Absperrung bildet das „Quadrat“

„eine unangetastet erhalten gebliebene Siedlung mit hochwertigen Bauten in ihrer vollständigen urbanen Umgebung“. (Sadunska, Iza:  Legnica und Umgebung. Reiseführer. Legnica/Görlitz o.J., S.48)

Am äußeren Ende der Holteistraße steht ein ehemaliges Wehrmachtsgebäude, später war hier die sowjetische Armee einquartiert. (mehr …)

In Rübezahls Reich. 3. Teil

Written By: Marina Sosseh - Aug• 11•17

Dies ist der dritte Teil meines Berichts über meine sommerliche Schlesien-Reise. Heute geht es von Hirschberg nach Liegnitz, einer schlesischen Stadt, die die meisten Touristen links liegen lassen und die dennoch einen Besuch lohnt.

Wer meinen Reisebericht chronologisch lesen möchte, findet hier Teil 1 und Teil 2.

Von Hirschberg (Jelenia Gora) ging es über die Gemeinde Königszelt (Jaworzyna Sl.) nach Liegnitz.
Das Ticket kostete 23.60 Zlothy, was umgerechnet ca. 5,50 € ist.

Der Liegnitzer Bahnhof

Der Bahnhof  wurde im Jahre 1927 pünktlich zur Gartenbauausstellung (GUGALI) in Betrieb genommen; die offizielle Einweihung erfolgte jedoch erst 1929. Der Bahnhof  ist im expressionistischen Stil gehalten und wirkt, besonders in der Eingangshallte, so, als ob die Zeit stehengeblieben wäre. (mehr …)

Reiseblogger auf Street Art-Expedition in Hannover

Written By: Marina Sosseh - Aug• 06•17

Gestern fand das 13. Reisebloggertreffen in  Hannover statt, organisiert von Anja von travelontoast und Janet von teilzeitreisender.

Die Veranstaltung kam durch eine Kooperation mit Hannover Marketing und Tourismus und dem Hotel Crowne Plaza Hannover zustande. Die Hotel-Kooperation hatte ich nicht in Anspruch genommen, da ja – einigen wird es schon bekannt sein – Hannover meine Heimatstadt ist.  Wer also weitere Informationen über das Hotel und/oder Erlebnisberichte von den anderen Teilnehmer/innen lesen möchte, folge,  jedoch erst nach der Lektüre meines Beitrages (sic!),   den  Hashtags #rbhannover  und #visithannover.

Im Vorfeld zum Bloggertreffen war ich nicht nur gespannt auf den Austausch mit den anderen Reisebloggern, sondern auch darauf, wie neue Besucher meine Stadt erleben würden. Als Einheimischer hat man zumeist  schon eine festgelegte und jahrelang hart erarbeitete Sicht auf die alltäglichen Dinge, wohingegen Fremde im Erstkontakt einen unmittelbaren Eindruck gewinnen, der manchmal überraschend den „Nagel auf den Kopf“ trifft, manchmal aber auch nur herrlich falsch ist und großes  Erstaunen  hervorruft. Auch fragte ich mich, ob auch ich heute noch etwas Neues kennenlernen würde? (mehr …)

Malen nach Banksy

Written By: Marina Sosseh - Aug• 03•17

ArtNight lud mich und eine Begleitperson zu einer Veranstaltung meiner Wahl ein.

Auf deren Homepage heißt es:

ArtNight veranstaltet kreative Erlebnisse, die von einem lokalen Künstler angeleitet werden und als offenes Format in Bars und Restaurants stattfinden. Während die Gäste enthusiastisch z.B. die Pinsel schwingen, können sie zugleich neue Kontakte knüpfen.

So war ich also gespannt und konnte mich zwischen einer Reihe von Angeboten entscheiden. Ich schränkte jedoch meine Auswahl auf meine Heimatstadt Hannover ein und entschied mich schließlich für das „Malen nach Banksy“, auch und gerade deshalb, weil ich bisher weder großes Interesse an sogenannter Street-Art an den Tag gelegt, noch ich mich in der Vergangenheit sonderlich für Banksy interessiert hatte.

Es ging dann nach Isernhagen, was nicht wirklich Hannover ist, jedoch eine selbständige Gemeinde in der Region Hannover ist. Ich plante für die Anreise ausreichend Zeit ein, schließlich liegt Isernhagen genau meiner Wohnung diametral entgegengesetzt und so dachte ich mir, dass es vielleicht nett sei, einfach mal etwas Neues im eigenen unbekannten Nahbereich zu entdecken. (mehr …)

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