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	<title>Mamiwata</title>
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		<title>Hommage an Michael Buthe</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 14:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchtanz]]></category>
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		<category><![CDATA[Michael Buthe]]></category>
		<category><![CDATA[orientalischer Tanz]]></category>

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		<description><![CDATA[orientalischer Tanz, Bauchtanz, Frauenbewegung, Michael Buthe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe Michael Buthes orientalische Bilder, die mich immer von einem goldglänzenden Orient  haben träumen lassen, den es in dieser Form wohl niemals gab. Plastik-Pailletten begleiteten mich durch eine Jugendzeit, die geprägt war von imposanten Ägypten-Ausstellungen. Goldglänzendes Glitzerspray verschönerte die Jungmädchenträume. Tausendundeine Nacht &#8211; diese Geschichten erfuhr ich als opulente Feier der Sinne.  Ich übte mich &#8211; noch zaghaft &#8211; vor dem Spiegel und lernte erste Bauchtanzbewegungen, die später nur noch orientalischer Tanz heißen durften:  Annäherung  an eine zaghafte Weiblichkeit und mittelöstliche Bauchkreise für eine bewusste, damals auch schon frauenbewegte Weiblichkeit.</p>
<p>Zittert,zittert! Die Hexen sind wieder da.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=wwwnomadsde-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3640834119&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mami Watas Kunstprojekt &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 12:18:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Mami Wata]]></category>
		<category><![CDATA[Mami Watas Tanz]]></category>
		<category><![CDATA[Marina Sosseh]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; ist vorerst abgeschlossen.  Mami Wata werde ich treu bleiben und hier &#8211; wie gewohnt &#8211; von Zeit zu Zeit weitere Infos zum Thema einstreuen, will sagen: Der Blog wird fortgesetzt. Nichtsdestotrotz geht es jetzt  zu neuen Ufern auf, wobei ich natürlich auch  den &#8220;Indivduellen Mythologien&#8221; treu bleiben werde. Um das Finale  gebührend zu begehen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; ist vorerst abgeschlossen.  Mami Wata werde ich treu bleiben und hier &#8211; wie gewohnt &#8211; von Zeit zu Zeit weitere Infos zum Thema einstreuen, will sagen: Der Blog wird fortgesetzt. Nichtsdestotrotz geht es jetzt  zu neuen Ufern auf, wobei ich natürlich auch  den &#8220;Indivduellen Mythologien&#8221; treu bleiben werde.</p>
<p>Um das Finale  gebührend zu begehen, habe ich ein kleines kostenloses Büchlein erstellt, was das Kunstprojekt noch einmal  für euch dokumentiert.</p>
<p>Schau hier:  <a href="http://www.ebrochures.com/epagewiz/inbrowser.aspx?id=29489">Mami Watas Tanz. Das Kunstprojekt </a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.no-mads.de%2Fmyblog%2F%3Fp%3D873&amp;title=Mami%20Watas%20Kunstprojekt%20%26%238230%3B" id="wpa2a_2"><img src="http://www.no-mads.de/myblog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Pan</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 08:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Endzeitstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[individuelle Mythologien]]></category>
		<category><![CDATA[Pan]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Als ich das kleine A3- Bild  vor zwei Monaten begonnen hatte, wusste ich noch nicht, dass es eine Hommage an Pan, den griechischen Gott der Vegetation, hinter dem sich der ägyptische Sonnengott Amun-Ra verbergen soll, werden wird.  Der Hirtengott Pan lebte einst in Arkadien,  was einerseits &#8211; ganz real &#8211;  eine Landschaft im Zentrum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.no-mads.de/myblog/wp-content/uploads/2012/03/Pan.jpg" rel="lightbox[861]" title="Pan 2012"><img class="aligncenter size-full wp-image-870" title="Pan 2012" src="http://www.no-mads.de/myblog/wp-content/uploads/2012/03/Pan.jpg" alt="" width="640" height="472" /></a></p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">Als ich das kleine A3- Bild  vor zwei Monaten begonnen hatte, wusste ich noch nicht, dass es eine Hommage an Pan, den griechischen Gott der Vegetation, hinter dem sich der ägyptische Sonnengott Amun-Ra verbergen soll, werden wird.  Der Hirtengott Pan lebte einst in Arkadien,  was einerseits &#8211; ganz real &#8211;  eine Landschaft im Zentrum des Peloponnes darstellt, andererseits aber  eine mythische Landschaft, eine bukolische Phantasie ist, mit deren poetischer Darstellung  der Dichter Virgil einst der Endzeitstimmung seiner Zeit mit einer Phantasie eines Goldenen Zeitalters begegnen wollte.</p>
<p style="text-align: left;">Auch in der Folgezeit  blieb Arkadien ein künstlerisches Topos, das uns mit einer entspannten Schäferwelt, die durch lustvolle Hirten und Schäferinnen, Pans, Satyrn und Nymphen, Musik und Poesie charakterisiert ist, erfreut.</p>
<p style="text-align: left;">Doch mein Bild zeigt diese Utopie nicht, sondern führt eindrucksvoll vor Augen, was aus Arkadien  in der Endzeitstimmung des Jahres 2012 geworden ist:  Die Topographie des Glücks ist zum Nicht-Ort verkommen und Pan bleibt so nichts anderes übrig, als seine dämonischen Qualitäten zu zeigen, die auf  ihn, den freundlichen Gott,  im Laufe der  christlich geprägten Jahrhunderte projiziert worden sind und die ihre Wirkung auf Pan nicht verfehlt haben. So ist er jetzt in der Lage, Zerstörer zu sein, der gerade durch sein nur scheinbar  dunkles Werk eine  Welt entstehen lässt, die, indem sie seiner Natur gemäß ist,  auch für uns eine freudvollere Existenz als die jetzige ermöglichen wird.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.no-mads.de%2Fmyblog%2F%3Fp%3D861&amp;title=Pan" id="wpa2a_4"><img src="http://www.no-mads.de/myblog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Ende der Demokratie!</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 17:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[das Ende der Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Neofeudalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Überschrift setzt zwar voraus, dass wir schon einmal &#8220;Demokratie&#8221; gehabt hätten, was ich &#8211; positiv betrachtet &#8211; gerne hoffen möchte.   Tatsache scheint es jedoch  zu sein, dass wir momentan NICHT  in einer Demokratie leben.   In einem Land, wo Abstimmungen solange wiederholt werden, bis sie &#8220;passend&#8221; sind und zur Erzwingung der &#8220;richtigen&#8221; Entscheidung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Überschrift setzt zwar voraus, dass wir schon einmal &#8220;Demokratie&#8221; gehabt hätten, was ich &#8211; positiv betrachtet &#8211; gerne hoffen möchte.   Tatsache scheint es jedoch  zu sein, dass wir momentan NICHT  in einer Demokratie leben.   In einem Land, wo Abstimmungen solange wiederholt werden, bis sie &#8220;passend&#8221; sind und zur Erzwingung der &#8220;richtigen&#8221; Entscheidung &#8220;Beobachterinnen&#8221; ausgesendet werden  und mit der Kündigung von Pachtverträgen gedroht  wird, da kann es mit der Demokratie nicht weit her sein.  Zum Beweis hier eine dpa-Meldung von heute (entnommen der TAZ), die mich  in  großes Erstaunen versetzt hat:</p>
<p><a href="http://www.no-mads.de/myblog/wp-content/uploads/2011/12/dpa.tiff"><img class="aligncenter size-full wp-image-857" title="dpa" src="http://www.no-mads.de/myblog/wp-content/uploads/2011/12/dpa.tiff" alt="" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.no-mads.de%2Fmyblog%2F%3Fp%3D856&amp;title=Das%20Ende%20der%20Demokratie%21" id="wpa2a_6"><img src="http://www.no-mads.de/myblog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kyffhäuser</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 20:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Behm-Blancke]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz Fenzl]]></category>
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		<description><![CDATA[Sehr imposant ist das Kyffhäuserdenkmal, das – um hier einmal ein menschliches Bezugssystem als Vergleich zu wählen – wie ein gewaltiger Arm ist, der sich kräftig in den Himmel reckt, um die Erdenergie des Kyffhäusergebirges in den Himmel abzugeben. Empfehlenswert ist es, sich von Kelbra aus, über die alte Alleestraße und durch pittoreske Obstplantagen hindurch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS', sans-serif;">Sehr imposant ist das Kyffhäuserdenkmal, das – um hier einmal ein menschliches Bezugssystem als Vergleich zu wählen – wie ein gewaltiger Arm ist, der sich kräftig in den Himmel reckt, um die Erdenergie des Kyffhäusergebirges in den Himmel abzugeben.</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS', sans-serif;">Empfehlenswert ist es, sich von Kelbra aus, über die alte Alleestraße und durch pittoreske Obstplantagen hindurch, langsam dem Kyffhäuserdenkmal zu nähern.</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS', sans-serif;">Fritz Fenzl hat in seinem Buch „Magische Orte in Deutschland“ (Rosenheim 2011, S.179) das Kyffhäusergebirge als einen „wichtigen Ort des abwartenden Schlafens und des gewaltigen Wiederkommens“ bezeichnet. Leider erklärt er dabei nicht, was er damit genau meint. Ich nehme allerdings an, dass dahinter der Gedanke steht, dass der Kraftort darauf wartet, als ein solcher wahrgenommen zu werden und dass die Tore zur Anderswelt noch verschlossen sind, sich aber erneut öffnen möchten.</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS', sans-serif;">Und auch mir kam die Energie, während meines sommerlichen Aufenthaltes in Kelbra, nicht wirklich fassbar vor. Ich bin dort auf die Suche nach einer energetischen Wahrnehmung gegangen, die sich aber nur schwerlich offenbarte – jedenfalls nicht auf der schroffen Seite des Kyffhäusergebirges, die dem Südharz zugeneigt ist und auf der sich oberhalb der Königspfalz Tilleda, die Ruinen der Unterburg und schließlich die eigentliche Kyffhäuser-Burg mit ihrem imposanten Denkmal erheben.</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS', sans-serif;">Dieses – auf einer intuitiven Ebene – nicht Greifbare, was ich dort erlebte, würde ja durchaus Fritz Fenzls Beobachtung stützen. Ich wollte es jedoch genauer wissen. Insofern war ich zweimal beim Denkmal gewesen: das erste Mal ziemlich am Anfang meines Aufenthaltes, das andere Mal am Ende. Und beim zweiten Mal kamen mir die schlummernden Energien dann „lebendiger“ vor und ich konnte mich dem imposanten Denkmal, bestehend aus einem Turmbau, der an eine imposante Walhalla-Burg erinnert und der sich aus einer künstlichen Grotte erhebt, neu annähern.</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS', sans-serif;">Was war in der Zwischenzeit geschehen? Ich war in Bad Frankenhausen gewesen, allerdings zu kurz, um die Salzstadt wirklich zu würdigen, war danach aber – eher notgedrungen, da das öffentliche Busnetz in diesem Landesteil desolat zu sein scheint – über das ganze Gebirge zurück zum Denkmal gewandert. So hatte ich – wenn auch nicht willentlich – die Energien der Südseite des Gebirges zum Norden getragen. Dies ist – eine mutige Hypothese – vielleicht die Voraussetzung dafür, dass sich der Kraftort mir ein wenig „entschleierte“, zumal die gespürten Energien auf beiden Seiten des Kyffhäusergebirges für mich als diametral entgegengesetzt fühlbar waren.</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS', sans-serif;"><strong>Das südliche Gebirge ist von weiblichen Energien getragen, die nördlichen, steil abfallenden Höhenzüge sind jedoch von männlichem Herrschaftsdenken dominiert. </strong></span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS', sans-serif;">Diese Wahrnehmung wird auch von den historischen Fakten unterstützt, die mir – zumindest in Bezug auf den südlichen Teil – zum damaligen Zeitpunkt nicht bekannt waren.</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS', sans-serif;">In der Nähe von Bad Frankenhausen finden sich nämlich sogenannte „Kannibalen“höhlen, in denen veneto-illyrische Feldbauerinnen, noch bevor die Germanen das Frankenhäuser Tal besiedelten, einer chtonischen Fruchtbarkeitsgöttin geopfert hatten. In einem der Höhlenheiligtümer fand sich gar ein hölzerner Spinnwirtel, „das Symbol der spinnenden Unterweltgottheiten, der Fruchtbarkeitsgöttin aus dem Kreise der Nerthus-Gottheiten, in deren unterirdische Behausung der heilige See und das heilige Moor führten.“ (nachzulesen bei: Behm-Blancke, Günter: Höhlen. Heiligtümer. Kannibalen. Leipzig 2005, S. 238)</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS', sans-serif;">Und so sind sie immer noch präsent – die weiblichen Wesen, die hier einst verehrt wurden, vielleicht später auch noch von den germanischen Eroberern, die sich einen direkten Zugang zum begehrten Salz schaffen wollten und deshalb die Gegend der Goldenen und Diamantenen Aue besiedelten,</span></p>
<blockquote><p>„<span style="font-family: 'Arial Unicode MS', sans-serif;">Die Germanen gelüstete es nach dem mitteldeutschen Salz, das sie bisher nur als kostbares Tauschmittel erhalten hatten. Zum Schutz gegen die feindlichen Absichten ihrer Nachbarn errichteten die mitteldeutschen Volksstämme nunmehr im Grenzgebiet, längs des Kyffhäusers und des Harzes, eine Reihe von Burgen. Wir wissen nicht, ob sie Schauplatz heißer Kämpfe wurden, aber wir wissen, dass die Veneto-Illyrer unterlagen. Sie gingen in den Kelten und Germanen auf.“ (ebd., S. 21).</span></p></blockquote>
<p>„ <span style="font-family: 'Arial Unicode MS', sans-serif;">(….) die alte venoto-illyrische Muttergottheit war der germanischen wesensähnlich“ (ebd., S. 236),</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS', sans-serif;">und so ist anzunehmen, dass die Göttin – nun wohl unter einem anderen Namen – auch später noch verehrt wurde. Geschichten, als abgesunkene Mythen sozusagen, erzählen immer noch davon, dass gute Menschen, die sich auf den Zauberberg verirren, Glück und Segen empfangen, böse jedoch mit einer Strafe rechnen müssen (nach: Ebd., S. 24).</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS', sans-serif;">Auf der nördlichen Seite ist von weiblichen Gottheiten wenig spürbar. Diese Seite ist geprägt von einer großen Burganlage, auf der sich das Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmal erhebt. Es wurde in der Regierungszeit von Wilhelm II. zu Ehren von Wilhelm I. errichtet. Vom Architekten Bruno Schmitz, der auch das Leipziger Völkerschlachtdenkmal entworfen hatte, wurde dabei das Reiterbild Wilhelms I. über eine Darstellung von Kaiser Barbarossa gestellt und damit in Zusammenhang mit der bekannten Kyffhäusersage gebracht, in der Barbarossa im Berg wohnt und darauf wartet, ihn verlassen zu können. Dass es sich in Wirklichkeit in der mittelalterlichen Sage um Barbarossas Enkel Friedrich II. handeln muss, der sich wünschte, das Römische Reich Deutscher Nation von der Macht der Kirche befreien zu können, ist ein Fehler, der sich durch eine Verwechslung des Stadtarztes Adelphus zu Landshut schon seit dem 16. Jh. festgeschrieben hatte.</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS', sans-serif;">Wie dem auch sei: Die künstlerische Darstellung Barbarossas erinnert an Wotan, was eben nicht nur eine Reminiszenz  an wilhelminische Germanenverehrung sein kann, sondern es scheint auch möglich zu sein, dass die mittelalterliche Sage auf eine frühere Wotanverehrung am Berg hinweist; die vielen „Kegel“sagen, die am Kyffhäuserberg lokalisiert sind, verweisen jedoch auf den Donnergott Thor.</span></p>
<p><img src="http://www.no-mads.de/myblog/wp-content/uploads/2011/09/wpid-PICT0068-2011-09-12-22-31.jpg" alt="wpid-PICT0068-2011-09-12-22-31.jpg" width="480" height="640" /></p>
<p>Die männliche Energie der nördlichen Seite des Berges scheint also schon bis in frühgeschichtliche Zeiten zurückzuweisen. Insofern ist es auch nicht verwunderlich, dass Sinn und Zweck des im 19. Jahrhundert errichteten Denkmals war, ein Bollwerk gegen äußere und innere Feinde zu zementieren. Kriegervereine, in deren Auftrag das 81 m hohe Monument errichtet worden ist, wollten mit Hilfe von solch großen Denkmälern, und das Kyffhäuser-Denkmal ist ja nur eines von vielen, die Reichseinheit betonen und sich gleichzeitig von der Sozialdemokratie abgrenzen.</p>
<p>Der neobarocke Baustil des Denkmals betont die imperialistische Intention des damaligen pompös-repräsentativen Zeitgeistes. Die heutigen Motorradfahrer, die den Kyffhäuser als Rennstrecke missbrauchen, setzen die Tradition des männlichen Testosterons ungebrochen fort.</p>
<p>Die weiblichen und männlichen Energien des Gebirges verlangen nach einem Ausgleich. Vielleicht stellt  die Quelle des „Heiligen Borns“, der  auf der nördlichen Seite  des Gebirges gelegen  ist, den gesuchten Ort dar, wo beide zu einer Transformation zusammengeführt werden können. Dies ist allerdings nur eine Vermutung. Hier müsste geomantisch weiter geforscht werden, um so dem Ort sein Potential zurückzugeben.</p>
<p><img src="http://www.no-mads.de/myblog/wp-content/uploads/2011/09/wpid-PICT0191-2011-09-12-22-31.jpg" alt="wpid-PICT0191-2011-09-12-22-31.jpg" width="640" height="480" /></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.no-mads.de%2Fmyblog%2F%3Fp%3D838&amp;title=Kyffh%C3%A4user" id="wpa2a_8"><img src="http://www.no-mads.de/myblog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mjöllnir</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 19:58:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Foto sendete mir Berit zu. Unglaublich! Da, wo andernorts nur profane Kunstobjekte (wenn überhaupt!) die Kreuzungen zieren, erhebt sich hier ein Dreieck himmelsweisend in die Atmosphäre, an dem ein riesiger Thorshammer hängt. Einst wurde der Mjöllnir, der Kriegshammer des Gottes Thor, von den Zwergen Sindri und Brokk aus Uru-Erz geschmiedet, jetzt ist er in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.no-mads.de/myblog/wp-content/uploads/2011/08/wpid-DSC_0001_Thorshammer_Klein-2011-08-29-21-584.jpg" alt="wpid-DSC_0001_Thorshammer_Klein-2011-08-29-21-584.jpg" width="400" height="268" /></p>
<p>Dieses Foto sendete mir Berit zu. Unglaublich! Da, wo andernorts nur profane Kunstobjekte (wenn überhaupt!) die Kreuzungen zieren, erhebt sich hier ein Dreieck  himmelsweisend in die Atmosphäre, an dem ein riesiger Thorshammer hängt. </p>
<p>Einst wurde der Mjöllnir, der Kriegshammer des Gottes Thor, von den Zwergen Sindri und Brokk aus Uru-Erz geschmiedet, jetzt ist er in einem Verkehrskreisel in der Nähe von Schleswig zu bewundern.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.no-mads.de%2Fmyblog%2F%3Fp%3D826&amp;title=Mj%C3%B6llnir" id="wpa2a_10"><img src="http://www.no-mads.de/myblog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zitate</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 20:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tom Hodgkinson]]></category>
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		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Menschen sammeln Schmuck, andere Kleidungsstücke. Manche beschäftigen sich damit, Yu-Gi-Oh-Karten in Klarsichtfolien zu pressen und wieder andere stellen sich an Eisenbahnschienen auf, um irgendwelche Dampflokomotiven zu fotografieren, die einmal pro Tag – wenn überhaupt – vorbeifahren, um dann ihr frisch geschossenes Bildmedium der häuslichen Sammlung einzuverleiben. Was sammelst du? Ich sammele Zitate und ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">Manche Menschen sammeln Schmuck, andere Kleidungsstücke. Manche beschäftigen sich damit, Yu-Gi-Oh-Karten in Klarsichtfolien zu pressen und wieder andere stellen sich an Eisenbahnschienen auf, um irgendwelche Dampflokomotiven zu fotografieren, die einmal pro Tag – wenn überhaupt – vorbeifahren, um dann ihr frisch geschossenes Bildmedium der häuslichen Sammlung einzuverleiben.</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">Was sammelst du?</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">Ich sammele Zitate und ein schönes habe ich heute Morgen, gleich nach dem Aufwachen, was so gegen 11 Uhr stattfand, gefunden.</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">„Wir warten auf den Flughäfen zwischen den Volksmassen, wir verirren uns beim Versuch, unsere Ferienvilla zu finden, wir geben Vermögen für Leihwagen aus, wir verlieren den Pass, die Koffer werden uns gestohlen und wir erfahren erst an unserem letzten Tag, dass man im Kloster am Ort fantastischen billigen Wein kaufen kann. Zwei Wochen reichen einfach nicht, da beginnen wir uns erst mit der Fremdheit eines anderen Landes anzufreunden. Und dann gibt es diesen absurden Nachkommen von Butlin’s (bezieht sich auf die Arbeitererholung von Bill Butlin, A.d.A.): den Aktivurlaub, in dem man zu diversen Lustbarkeiten wie Fallschirmspringen, Bungee-Jumping und Banana-Boating ermutigt wird, die dazu da sind, dass man nicht weiter drüber nachdenkt, wie sehnlich man sich wünscht, seinem Chef das Hirn aus dem Schädel zu pusten.“ (Fiona Russell Powell, zitiert nach: Hodgkinson, Tom: Anleitung zum Müßiggang. Berlin 2004, S. 334 , wobei leider nicht kenntlich gemacht wurde, wo Fiona Russells Formulierung aufhört und Tom Hodgkinsons Text anfängt!)</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">Und so fühle ich mich darin bestätigt, bisher zu Hause geblieben zu sein, was dann – laut o.g. Zitat – auch der Gesundheit meines “Chefs” förderlich sein sollte (oder habe ich da etwas missverstanden?).</span></p>
<p><img src="http://www.no-mads.de/myblog/wp-content/uploads/2011/07/wpid-verschlankung3-2011-07-29-22-451.tiff" alt="wpid-verschlankung3-2011-07-29-22-451.tiff" width="729" height="549" /></p>
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		<title>&#8220;Mittelalter&#8221; in Bückeburg</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 08:46:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bückeburg]]></category>
		<category><![CDATA[Histotainment]]></category>
		<category><![CDATA[living history]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelaltermarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder: Mittelaltermarkt in Bückeburg und das – wider meine Erwartung – ohne Regen und Sturm. Der große Platz vor dem Mausoleum im Schlosspark Bückeburg, übrigens dem Größten seiner Art in Europa, wird von einer Mischung aus vereinzelten Sonnenstrahlen, die sich aus dichten Wolkenbänden hervorkämpfen und dunklen Regenwolken, die über dem Harrl-Höhenzug liegen, in ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder: Mittelaltermarkt in Bückeburg und das – wider meine Erwartung – ohne Regen und Sturm. Der große Platz vor dem Mausoleum im Schlosspark Bückeburg, übrigens dem Größten seiner Art in Europa, wird von einer Mischung aus vereinzelten Sonnenstrahlen, die sich aus dichten Wolkenbänden hervorkämpfen und dunklen Regenwolken, die über dem Harrl-Höhenzug liegen, in ein fast mythisch anmutendes Licht getaucht.</p>
<p>Das Treiben auf dem Platz ist bunt und lässt mich immer wieder staunen. Letztendlich entwickelt sich der Markt, ich habe ja den Vergleich mit „vor zwei Jahren“ immer mehr zu einem Phantasie-Spectaculum und entfernt sich vom reinen Mittelalter-Ambiente. Das ist meiner Meinung nach durchaus legitim, schließlich ist es ohnehin unmöglich, ein annähernd „echtes“ Bild vom Mittelalter zu zeichnen. Jedenfalls wäre dies mit einer Reihe von Bemühungen und Selbstbeschränkungen verbunden, so müsste man sich beispielsweise verlässlich auf eine Zeitspanne einigen und historische Forschung betreiben, die sicherlich nicht von jedermann und jederfrau geleistet werden kann. Egal, denn dieses löbliche Unterfangen wäre letztendlich sowieso zum Scheitern verurteilt, weil unser Geschichtsbild immer gespiegelt ist von den Erfahrungen der Gegenwart. Eine Authentizität kann es nicht geben.</p>
<p>Letztendlich muss bei solchen Veranstaltungen, die ein „lebendiges“ Geschichtsbild vermitteln wollen, entschieden werden, ob eine historische Gültigkeit zumindest angestrebt werden soll, was zumeist dann auch mit didaktischen Intentionen verbunden wäre, oder ob der Spaß (oder/und der Kommerz) im Vordergrund stehen soll, wobei es, um die Angelegenheit noch komplizierter zu gestalten, sicherlich auch spaßige Geschichtsdarstellungen, beispielsweise im Museumskontext, geben kann.</p>
<p>Der Markt in Bückeburg hat sich jedenfalls für „Party“ und eine Huldigung an den schnöden Mammon entschieden und insofern ist dort auch Platz für DarstellerInnen und BesucherInnen (die Grenze ist fließend), die nicht nur das Burgfräulein und den Ritter, sondern auch den Ork, die Nymphe oder den Steampunk-Piraten darstellen. Dazwischen laufen die Gothic-Anhänger herum, die in ihrer Kleidung zum Teil sogar ihre SM-Fetische zur Schau tragen.</p>
<p>Erlaubt ist, was gefällt und nicht alles, was offensichtlich demonstriert wird, muss vom Träger/von der Trägerin auch intellektuell erfasst worden sein. Und das beruhigt mich, die ich durch das Treiben sogar zu einer melancholischen Revue in die eigene Vergangenheit inspiriert worden bin. Schließlich leben die 20- bis 30-jährigen Besucher/innen, die eindeutig in der Überzahl sind, in ihrem Verkleidungsspiel mittlerweile selbstverständlich das aus, wofür meine Generation noch mühsam den Weg ebnen musste.</p>
<p>Musik ertönt von verschiedenen Bühnen. Natürlich darf die unvermeidliche Tribal-Darstellung vor schottischer Musikgruppe mit Sackpfeifen- und Bodhrán-Einsatz nicht fehlen. Es gibt aber auch mongolische Musik oder eine Fakirshow mit Feuereffekten. Beliebigkeit ist Programm und das Speckstein-Schnitzen zieht den Eltern noch die letzten Taler aus der Tasche. Händler und Marketenderinnen halten wohlfeil, was das Partyvölkchen beglückt: Goa-Style-Taschen, Kettenhemden, selbstgezogene Kerzen, Räucherwerk, Sternzeichen- und „Engel“schmuck.</p>
<p>Das farbenprächtige Verkleidungsspektakel unter Regenwolken ist Flucht aus einer Gegenwart, die zunehmend im Geschwindigkeitsrausch einen Überlebenskampf postuliert, der sich seine Sublimation in phantasievolle Gegenwelten suchen muss, die also – das ist der immanente Widerspruch – sich erneut dem Duktus der ökonomischen Verwertbarkeit unterwerfen. Dem Publikum mag es nicht bewusst sein und so werden die bunten Kleidungsstücke am Montag wieder gegen Verkleidungen getauscht, die sich unauffällig „auf der Arbeit“ tragen lassen – bis zur nächsten Larp.</p>
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		<title>Die tanzende Göttin</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 15:42:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchtanz]]></category>
		<category><![CDATA[Die tanzende Göttin]]></category>
		<category><![CDATA[Heide Göttner-Abendroth]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreskreisfeste]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstbegriff]]></category>
		<category><![CDATA[matriarchale Mythologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rituale]]></category>
		<category><![CDATA[Tanz]]></category>
		<category><![CDATA[Tribal Dance]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Artikel, in dem ich ein für mich wesentliches Buch, das u. a. den Zusammenhang zwischen Tanz und Spiritualität erarbeitet, vorstelle, schrieb ich im Jahre 2001 für die Mitgliederpost des Bundesverbandes für Orientalischen Tanz. Da er immer noch aktuell ist, möchte ich ihn euch – in einer leicht modifizierten Form – erneut präsentieren: Heute möchte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">Den Artikel, in dem ich ein für mich wesentliches Buch, das u. a. den Zusammenhang zwischen Tanz und Spiritualität erarbeitet, vorstelle, schrieb ich im Jahre 2001 für die Mitgliederpost des Bundesverbandes für Orientalischen Tanz. Da er immer noch aktuell ist, möchte ich ihn euch – in einer leicht modifizierten Form – erneut präsentieren:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">Heute möchte ich euch ein für mich wesentliches Buch vorstellen, das u.a. den Zusammenhang zwischen Tanz und Spiritualität erarbeitet. Es erschien bereits 1982 im Verlag Frauenoffensive unter dem Titel ‘Die tanzende Göttin’ und wurde immer wieder neu aufgelegt. Die Autorin Heide Göttner-Abendroth entwickelt darin auf der Grundlage einer matriarchalen Mythologie, deren Ursprünge bis ins Neolithikum zurückgreifen, einen Kunstbegriff, der mehr sein will als die ‘zum schönen Schein’ verblasste Kunst im patriarchalen Zeitalter.</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">Kunst meint – nach ihrer (und meiner) Definition – nicht nur Tanz, sondern auch Musik, Gesang, Dichtung, Bewegung, Ornamentik, Verbildlichung, Komödie und Tragödie. Allerdings hat der Tanz in der Kunst eine zentrale Bedeutung. Heide Göttner-Abendroth schreibt: ‘Ein Hauptmerkmal aller matriarchalen Kulte war der Tanz. Die Menschen glaubten einerseits, dass es die Mondgöttin sei, die sie tanzen mache, weil sie so großes Vergnügen daran habe. Andererseits glaubten sie, dass ihr Tanz für die Gesundheit der Mondgöttin unbedingt notwendig sei. Denn der Tanz war mehr als augenblicklicher Gefühlsüberschwang, er war auch mehr als ein sehr ausdrucksvolles Gebet: Er war die wichtigste magische Praktik überhaupt. Der Tanz ist die älteste und elementarste Form der religiösen Äußerung, er ist Magie als getanztes Ritual. Aus ihm entwickelte sich jede andere Ausdrucksform, die wir uns heute ,Kunst‘ zu nennen angewöhnt haben.’ (S.45)</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">Einst wurden zu den wichtigen, astronomischen Daten Feste gefeiert. Diese matriarchalen Mysterienfeste sind die Urform der großen Volksfeste.</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">Heide Göttner-Abendroth hat diese Feste unter dem Namen ‘matriarchale Mysterienfeste’ wiederbelebt. Sie heißen:Lichtmess (2. Februar), Ostara (20.-23. März), Walpurgis (30. April), Litha/Sommersonnenwende (20.-23. Juni), Lugnasad/Loki (1. August), Mabon/Freyr (20.-23.September), Halloween (31. Oktober) und Jule (20.-22. Dezember). Sie dienen ‘dem Zweck, die Göttin anzurufen, zu beschwören und zu preisen’ (S.65) und sind mittlerweile (2011) nicht nur in neuheidnischen Kreisen bekannt, sondern erfreuen sich – auch bedingt durch populäre Filme und Literatur – zunehmender Beliebtheit.</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">Im rituellen Tanzfest wird die strikte Trennung zwischen den Kunstgattungen aufgehoben. Auch gibt es keine strikte Trennung zwischen Zuschauerinnen und Künstlerinnen. Vielmehr ist Kunst Magie, denn es wird versucht ‘auf magische Weise die psychische und soziale menschliche Realität zu verändern.’ (S.63)</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">Heide Göttner Abendroth hat eine Reihe von Büchern zum Thema geschrieben, zum Beispiel:</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">- Die Göttin und ihr Heros, Verlag Frauenoffensive, München 1997</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">- Für die Musen. Neun kulturkritische Essays I. Zweitausendeins, Frankfurt 1996</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">- Für Brigida, Göttin der Inspiration. Neun kulturkritische Essays II. Zweitausendeins, Frankfurt 1998</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">und natürlich:</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">- Die tanzende Göttin, Verlag Frauenoffensive, München 1991</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">Sie hat die Akademie HAGIA e.V. gegründet, die nicht nur Seminare und Reisen, sondern auch „matriarchale Mysterienspiele“ anbietet. Letzteres hat sie rechtlich schützen lassen. Inwieweit sich ihre Mysterienspiele von den Jahreskreisfesten, wie sie beispielsweise in der ‘Hexen’literatur beschrieben werden, unterscheiden, vermag ich nicht zu beurteilen, da ich ihre Akademie noch nicht besucht habe.</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">Mich hat jedenfalls das Wiederaufleben alter matriarchaler Feste stark angesprochen. Und da ich selbst den Bauchtanz als den matriarchalen Tanz überhaupt empfinde, fasziniert mich die Idee, ihn ‘rückzuversetzen’ in den Zusammenhang eines rituellen Tanzfestes, um so, quasi in einem magischen Prozess, eine utopische Zukunft zu gestalten.</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">Damals, 2001, als ich den Artikel geschrieben habe, schloss ich ihn mit den Worten:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">Ich ahne, dass vielleicht der Tribal Style, wenn er nicht alleine zum Zweck der Aufführung getanzt wird, gerade durch seine Gemeinschaftlichkeit eine solche spirituelle Dimension eröffnen könnte.</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">Wie sich mittlerweile für mich zeigt, hat sich diese Hoffnung nicht erfüllt. Der Tanz erstickt im „schönen Schein“ von sexistisch aufgeladenen Zurschaustellungen, die die gleichen Wettbewerbskriterien erfüllen wollen, wie sie auch in der Mainstream-Kultur postuliert werden.</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">Die Szene versucht sich zu „professionalisieren“ und erkennt dabei nicht, dass sie dabei hierarchisch-patriarchale Konstrukte unreflektiert übernimmt und sich mit der Aufstellung von Nomenklaturen, Ausbildungsrichtlinien etc. die eigene tänzerische Lebendigkeit zementiert.</span></p>
<p><span style="font-family: 'Arial Unicode MS';">So suche ich selbst mittlerweile die spirituelle Dimension des Tanzes nicht mehr bei „orientalischen“ Tanzveranstaltungen, sondern ziehe es vor, Tanz in naturreligiöse Rituale einzubinden, also quasi, um mit einer Redewendung zu sprechen, „das Pferd von der anderen Seite her aufzuzäumen“, und bin recht zufrieden damit.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Von den Externsteinen zum Hermannsdenkmal</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 19:11:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Externsteine]]></category>
		<category><![CDATA[Hermannsdenkmal]]></category>
		<category><![CDATA[Odin]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsentaufe]]></category>
		<category><![CDATA[Wotan]]></category>

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		<description><![CDATA[Impressionen von den Externsteinen Zusammenhänge für die, die sie zu verstehen bereit sind Bevor wir das Ziel erreichten, &#8230; &#8230;gab es Erheiterndes zu entdecken!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Impressionen von den Externsteinen</strong></p>
<p><img class="size-full wp-image-746 alignleft" title="externsteine" src="http://www.no-mads.de/myblog/wp-content/uploads/2011/06/externsteine.jpg" alt="externsteine" width="480" height="640" /></p>
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<p style="text-align: center;"><strong> Zusammenhänge für die, die sie zu verstehen bereit sind</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-753 aligncenter" title="odin1" src="http://www.no-mads.de/myblog/wp-content/uploads/2011/06/odin1.jpg" alt="odin1" width="317" height="461" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-751 aligncenter" title="pict0020" src="http://www.no-mads.de/myblog/wp-content/uploads/2011/06/pict0020.jpg" alt="pict0020" width="354" height="640" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bevor wir das Ziel erreichten, &#8230;</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-764" title="pict0013" src="http://www.no-mads.de/myblog/wp-content/uploads/2011/06/pict0013.jpg" alt="pict0013" width="484" height="645" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8230;gab es Erheiterndes zu entdecken!</strong><img class="aligncenter size-full wp-image-755" title="wegweiser" src="http://www.no-mads.de/myblog/wp-content/uploads/2011/06/wegweiser.jpg" alt="wegweiser" /></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.no-mads.de%2Fmyblog%2F%3Fp%3D749&amp;title=Von%20den%20Externsteinen%20zum%20Hermannsdenkmal" id="wpa2a_18"><img src="http://www.no-mads.de/myblog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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