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MAGISCH REISEN, KUNST und KULTUR: In die Tiefe geschaut!

Ein Matjestag in Glückstadt

Written By: Marina Sosseh - Jun• 11•17

 

Nun war ich ja letztes Jahr beim Matjesfest in Emden. Leider habe ich dieses 2017 verpasst, sodass ich mir,  quasi als Ersatz,  Glückstadt in Schleswig Holstein als adäquaten Ersatz wählte.

Los ging es also, zusammen mit der Wildfrauen-Wanderung, in Herzborn. Das ist ein kleines Dorf, was bequem mit der Bahn zu erreichen ist und was deshalb von mir als Ausgangspunkt ausgesucht worden war.

Nicht ganz so schön war es, dass die erste Strecke der Wanderung an der Autostraße entlang führte. Diese war aber glücklicherweise nicht allzu stark befahren. Trotzdem waren wir froh, als wir diese dann verlassen konnten und uns auf dem „Landweg“ durch eine Wiesen- und Weidenlandschaft in Richtung Deich bewegen konnten.

Spätestens hinter dem Deich, am Strandfloh Bielenberg, war dann „herunterkommen“ angesagt.

Ein wunderbarer Blick auf die Elbe lud zum Verweilen an, bevor wir dann unsere Wanderung durch das Naturschutzgebiet in Richtung Glückstadt fortsetzten. Ab und an begegneten uns dabei Radfahrer, ansonsten waren nur Schafe zu sehen: weiße mit bunten Markierungen, schwarze, braune.  All das kam einer Meditation gleich, unsere Gespräche versiegten und auch die Selbstgespräche kamen langsam zum Erliegen.

Ein Kran, der in der Weite zu erkennen war, verhieß uns, dass Glückstadt nicht mehr fern sein konnte, doch beständig rückte dieser, wie aus Zauberhand versetzt, immer wieder in die Ferne.  Eine Bank zum Ausruhen wäre zwischenzeitlich schön gewesen, aber außer Schafen (und ihren Hinterlassenschaften) gab es auf der Strecke NICHTS:

Schließlich erreichten wir den Außenhafen von Glückstadt.

Am Sperrwerk, das die Stadt vor Sturmfluten schützen soll, vorbei, fanden wir schließlich eine malerisch gelegene Sitzgelegenheit vor.

 

Dort ruhten wir unsere Füße aus,  bevor wir uns in das bunte Treiben des Matjesfestes stürzten.

Nun hatten wir uns vorgenommen, dort, wie in Emden, riesige Eimer Matjes, in verschiedenen Variationen, zum kleinen Preis käuflich erwerben zu können, hatten aber wenig Glück damit.

Zwar gab es allüberall Matjes, jedoch nur in Form von überteuerten Brötchen, Menüs oder gar nur einzeln zu erwerben.

Und auch das „anatolische Schaubacken“ konnte unser Interesse genauso wenig finden, wie auch der Flohmarkt mit all seinen überflüssigen Dingen.  Verwunderlich jedenfalls, was manche Menschen alles so aufheben!

Nichtsdestotrotz genossen wir die maritime Atmosphäre, bevor wir unsere Rückreise antraten.

Das vollständige Fotoalbum könnt ihr hier sehen.

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