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Verloren in Apulien (Ankunftstag)

Written By: Marina Sosseh - Mrz• 28•18

Schon am Vortag war ich nach Köln angereist und übernachteten flughafennah im absolut empfehlenswerten Leonardo Hotel Köln-Bonn. Dadurch gestaltete sich die Anreise nach Bari mit Germanwings relativ entspannt.

Una Hotel Regina

Das Una Hotel Regina ist eingebettet in eine hübsche Gartenanlage, die jedoch noch im Winterschlaf verweilt. Alles ist geschlossen, selbst das Fitnesscenter und der Innenpool sind nicht nutzbar. Die Decke im Bett ist nur ein dünnes Laken, was mir für die Temperaturverhältnissen in Apulien im März nicht angemessen zu sein scheint. Die unbezogene Überdecke halte ich für unhygienisch, las aber im Internet, dass die Kombination aus Laken und Decke in Südeuropa üblich ist, gefallen tut mir dies indes überhaupt nicht. Das Abendessen war fantastisch.

Torre A Mare

Immerhin scheint die Sonne und der Hunger trieb mich so in Richtung von Torre A Mare. Der Weg dorthin führte lebensgefährlich an einer Autostraße entlang, die nur einen viel zu kleinen abgeteilten Streifen für Fußgänger aufwies. An den Fahrbahnrändern stapelte sich der Unrat. Die Häuser, die ich passierte waren entweder stark durch Mauern abgeschottet, was ich für ein Zeichen von Kriminalität und dem daraus abzuleitenden Schutzvorkehrungen halte oder schlichtweg Ruinen in einer zugemüllten Landschaft.

Im Ort selbst waren alle Läden geschlossen und mit dunklen Rollläden gesichert. Sie würden vermutlich erst um 16.30 Uhr aufmachen, aber wer weiß das schon so genau. In der Osteria del Porto am Hafen drängelten sich ungefähr zwölf hysterisch kreischende Italienerinnen an der Selbstbedienungstheke vor, sodass die Essensbestellung zur Kampfhandlung werden musste. Die Portion Tagliatelle ai frutti di mare und der Tintenfischsalat waren klein, aber wohlschmeckend.

Abendunterhaltung

Am Abend gab es im Hotel ein fantastisches Abendessen, was mich aber nicht darüber hinweg trösten konnte, dass bis zwei Uhr in der Nacht für mich an Schlaf nicht zu denken war. Das Hotel hat sich scheinbar auf das Ausrichten von privaten Feiern spezialisiert und so weckten die wummernden Techno-Bässe Aggressionen in mir, die mir bis dato noch unbekannt waren.

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