Was ist ein Kraftort?

Da  ich ja im letzten  Artikel von Kraftorten gesprochen habe, stellt sich die Frage, woran ich  solche erkenne.  Nicht alle haben ja so bezeichnende Namen wie “Hexentanzplatz” und verweisen so schon, allein durch den Namen, auf ihre energetischen Qualitäten.

Leichter, als diese Frage zu beantworten, ist zu bestimmen, was kein Kraftort ist.  Für mich ist ein starkes Beispiel für einen solchen  “Un-Ort” die U-Bahn.  Hier ist ein Haufen Menschen auf kleinstem Raum in einer unästhetischen Umgebung zusammengepfercht. Die meisten  stehen unter Spannung, sind im Stress und jenseits von innerer Ausgeglichenheit. Parallel dazu läuft eine Beschallung durch das Fahrgastfernsehen mit Werbung, nur unterbrochen von vereinzelt auftretenden, militant aussehenden Kontrolleuren. Wahrlich …. das ist  ein Ort, wo Energie verlorengeht.

Wenn ich jetzt  die aufgezählten Merkmale umkehre, dann können wir meine Ausgangsfrage schon verkürzt beantworten. Aus “unästhetisch” wird  dann “schön”, aus “Begrenztheit” wird “Weite”, aus “Stress” und “Bewegung” wird Ruhe, aus “Militanz” wird Frieden.  Ein Kraftort muss also ein schöner und  weiter Ort sein, der Ruhe und Frieden ausstrahlt.

Wenn ich einen Kraftort auf diese Art und Weise definiere, dann lässt  sich ein solcher  auch von Menschenhand erschaffen. Landschaftsarchitekten und solche, die es werden wollen, können Orte kreieren, in denen die Erdenergien frei fließen und die Menschen, Tiere und Pflanzen erreichen können.  Auch in der eigenen Wohnung,  im Haus oder am Arbeitsplatz lassen sich solche Orte erschaffen.  Feng Shui gibt dazu Anregungen, sollte aber – meiner Meinung nach – nicht wie ein Dogma behandelt werden. Was einst in China seine Gültigkeit hatte, muss für uns, im westlichen Europa, nicht stimmig sein.  Gestaltungsanregungen kann diese Lehre aber sicherlich geben!

Im Gegensatz zum selbst erschaffenen Kraftort weist ein natürlicher, ein vergleichsweise sehr viel höheres Energiepotential auf.  Erkennen lässt er sich durch bestimmte Landschaftsmerkmale, wie beispielsweise Felsformationen mit Höhlen, starken und prägnanten Pflanzenbewuchs und/oder eine Quelle oder einem Wasserfall. Häufig liegen solche Orte am Fuße eines Berges oder auf der Erhebung selbst.  Diese Orte sind teilweise mit Sagen verbunden und  mit Steinwällen, Kapellen, Kirchen etc. gekennzeichnet.

Sicherlich gibt es auch bei dir in der Nähe einen solchen Ort. Du musst dich nur auf die Suche machen! Informationen über Kraftorte finden sich hier: http://www.kraftort.org/

Baum

Bäume können, auch ohne dazugehörigen Kraftort,  unsere negativen Energien aufnehmen und sie  positiv verwandeln.  Du musst dich nur auf ein “Gespräch” einlassen.

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Walpurgis

Laserbild
 
Am  30.4 wird überall im Harz Walpurgis gefeiert. In Thale gab es – wie jedes Jahr – eine Riesenveranstaltung auf dem Hexentanz.  Das Faust-Drama wurde auf eine Stunde verkürzt und auf vier Bühnentürmen in Szene gesetzt. Besonders beeindruckend war die Lasershow  und das Trommelgewitter von “Stamping Feet”, mit dem jetzt sicherlich unwiderruflich der Winter vertrieben ist.
Am nächsten Tag zeigte sich die  Szenerie auf dem Hexentanzplatz  sehr viel ruhiger und besinnlicher als noch in der Nacht zuvor, zumindest dann, wenn man sich abseits der Souvenir-Shops begeben hatte.  In der Stille ließ sich  dann auch erspüren, dass es sich beim Hexentanzplatz um einen alten Kraftort handelt.
 
hexentanzplatz4
 
Nachlesen ließ es sich auch. Dafür gibt es Informationstäfelchen.
 
Sachsenwall
 
Auch im Tal fanden sich viele Kraftorte.  Von Thale wanderte ich mit meinen Kindern  nach Treseburg, immer der Bode entlang.  Die Landschaft ist so wunderschön, sodass ich mich mehrmals gefragt habe, warum ich jemals weite Reisen unternommen hatte, um etwas zu finden, was es auch in der Nähe gibt. 
 
Bode
 
 
treseburg2
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