Trauer!

Herbert Seepolt   13.03.1932 –  27.03.2010

Nun ist es zwei Monate her, dass dir operativ ein schrecklicher Hirntumor entfernt wurde. Die darauf folgenden Bestrahlungen und die Chemotherapie haben uns die Hoffnung gegeben, dass die Krankheit zum Stillstand kommen würde. Letztendlich haben sie dir aber unglaubliches Leiden bereitet und vielleicht auch deine Lebenszeit verkürzt.  Meine Mutter, meine Kinder und ich werden dich immer im Herzen tragen.

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Heil Ostara!

Das Wetter wird milder, auch wenn sich die Sonne noch nicht wirklich zeigt. Heute ist Frühjahrs-Tagundnachtgleiche und so feiern wir heute oder – ganz nach Belieben – in den nächsten Tagen das Fest des alljährlichen Sieges über die winterlichen Reifriesen.

Ich beginne mit den Vorbereitungen auf das Fest, indem ich erst einmal den obligatorischen Frühjahrsputz in Angriff nehme (wobei es – ehrlich gesagt – nur ein Anfang sein kann). Ansonsten werde ich heute nicht primär heidnisch feiern, stattdessen – ganz interreligiös und multikulturell – das Norus-Fest der Iraner in Hannover besuchen, was ja auch nichts anderes als ein Frühlingsfest ist.

Hintergrundwissen über “Ostara” gibt es aktuell auf der auch ansonsten empfehlenswerten Seite der ”Nornirs Aett”. Schau hier: #Nornirs Aett#

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Querdenker

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Das ist ein Selbstportrait von Sarah Maple. Ich habe es der Zeitschrift “Halbstark” entnommen, die heute der TAZ beilag und überaus interessant war, trug sie doch den Titel “Die Querdenker”.

Ich las sie heute Morgen am gemütlichen Frühstückstisch und kam zu dem Schluss, dass gerade in den Zeiten des Neoliberalismus “Querdenker” wichtig sind.  Zu dieser Meinung musste ich kommen,  da ich mich ja selbst – zumindest manchmal – als Querdenkerin empfinde.

Wenn du überprüfen möchtest, ob du dich mit den Portraits der Zeitschrift auch identifizieren kannst, lässt sich das alles in der PDF-Ausgabe nachlesen: #Querdenker#

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Soul of Africa

Es gibt ja keine Zufälle. Am Mittwoch konnte mein Radiowecker mein präferiertes Programm “Deutschlandradio Kultur” nicht mehr empfangen, sodass ich mich auf die Suche nach einer erträglichen Alternative aufmachte, nach einem Radiosender also, dessen Moderatoren nicht ”platt” daher”schwafeln”, um eine Musik anzusagen, die so belanglos und weichgespült ist, dass sie mir schon am Morgen Kopfschmerzen bereitet und dessen redaktioneller Höhepunkt die ”Ansage von Schlaglöchern” ist. Kurz und gut, ich fand schließlich ”WDR 5″, hörte mir eine morgendliche Presseschau an und wurde mit einem Programmhinweis konfrontiert, der mich direkt wieder zu “Mami Wata” führte. Ich erfuhr, dass es am 17.3. in der Sendung “Tischgespräche” ein Interview mit dem Fotografen Henning Christoph geben würde, dessen Name mir schon durch seine Fotografien im Bildband “Soul of Africa. Magie eines Kontinents” bekannt war. Schnell vermutete ich, dass während des Gesprächs sicherlich auch das Thema “Mami Wata” berührt werden würde. Und richtig: Ich wurde nicht enttäuscht, erzählt Henning Christoph doch gleich zu Beginn des Interviews die Geschichte seines Mami Wata-Altars, den er von Benin nach Essen importiert hatte. Nachzuhören ist das Interview auf: #Tischgespräch#

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Weltfrauentag

AegidienkircheWenn eine Kirche 1943 durch Bomben zerstört  und nicht wieder aufgebaut wurde, dann kann sie ein Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung sein.  Sie kann aber gerade dadurch, dass sie kein Dach, keine Fenster, … nichts mehr hat, Symbol für eine offene Spiritualität,  jenseits von festgelegten Grenzen sein.

Diese Kirche  steht im offenen Raum, muss nichts mehr schützen und muss  nichts mehr geheim halten.  Und wenn dann noch im Wind bunte Kunstobjekte schaukeln, verbindet sie das weiblich-spielerische  Naturelement mit dem männlich-aufstrebenden Hierophanten.

Männliche und weibliche Polaritäten vereinigen sich so und insofern braucht es dann auch keinen Weltfrauentag mehr.  Das ist meine Utopie.

Nichtsdestotrotz begehe ich heute den Frauentag, indem ich die Eröffnung der Ausstellung “Mise en abime – Auseinandersetzung” meiner Kunst-Freundin Jeanne Hamilton-Bick besuche. Das ist ein Bild von ihr:

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Neugierig geworden? Vielleicht habt ihr auch Lust zu kommen:

16 Uhr im kargah, Zur Bettfedernfabrik 1, Hannover-Linden

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Der Todesaspekt von Mami Wata

Mami Wata kann auch einen bedrohlichen Aspekt haben, ist ihr Unterwasserreich doch auch assoziiert mit dem Tod. Wenn Mami  Wata dich ruft und du dies ignorierst, wird sie dich mit Krankheit und Unheil strafen, bis du ihr einen angemessenen Platz in deinem Leben eingeräumt hast.

Todes-Mami Wata

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Die Glücks-Mail!

Kennt ihr das? Eigentlich hätte ich furchtbar viel zu tun, müsste noch dies und das erledigen, habe dazu aber wirklich keine Lust. Und so schaue ich erst einmal auf meine diversen Mail-Konten, ob neue Nachrichten eingetroffen sind.  Irgendwie erwarte ich dabei  jedes Mal, dass sich dort  eine Nachricht findet,  die mich mit unglaublicher-riesiger Freude erfüllt, indem sie  für mich (so egoistisch bin ich nun einmal!) ein Tor öffnet zu einem paradiesischen Leben,  bar jeglicher Verpflichtungen, gespeist nur von Freude, Freiheit und Vergnügen.

Diese Mail könnte so aussehen:

STOPP!  Diese Nachricht verändert dein Leben.  Ab sofort erhältst du, ohne zeitliche Befristung, eine  steuerfreie Privatrente in Höhe von  5000 € im Monat, zusätzlich eines evt. fälligen Inflationsausgleiches. Im Gegenzug dafür kannst du tun und lassen, was du möchtest; als Rahmen soll nur der kategorische Imperativ dienen.

“WOW!”, denke ich, und mache  mir schon die schönsten Zukunftspläne. Doch dann werde ich misstrauisch. Wer ist der Absender dieser Mail?   Niemand hat doch etwas zu verschenken. Misstrauisch suche ich das Kleingedruckte, aber das findet sich nicht. Stattdessen steht da:

Es ist unabdingbar, dass du dem folgenden Link folgst und  auf der sich öffnenden Seite deine Bankverbindung eingibst, damit wir dein Geld überweisen können.

Eigentlich logisch, ABER ….

So drücke ich die DEL-Taste. “Wollen Sie diese Mail wirklich löschen?”, fragt mein Computer.

JAAAAA!

… und schon wieder ist eine Chance vertan.

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Afrikanischer Tanz

Der Montag ist mein Tanztag, an dem ich im “Work of Art”  in Hannover afrikanischen Tanz unterrichte. Zwar kann ich jeden Tag auch alleine für mich tanzen, aber ehrlicherweise macht es mir zusammen mit anderen sehr viel  mehr Spaß.  Auf diese Art und Weise geben die Tänzerinnen sich nämlich gegenseitig Energie und öffnen einen Tanzraum “zwischen Erde und Himmel”, der uns fliegen lässt. Insofern freue ich mich über jede/n  neue/n  Schüler/in, die/der gerne zu einer kostenlosen Probestunde vorbeikommen kann.  (Interesse? Schau hier: www.no-mads.de/Termine.htm#start)

Je mehr Menschen tanzen, desto besser!

Außerdem bin ich  immer wieder erstaunt darüber, wie schnell meine Frauen (Männer scheinen überwiegend Tanzmuffel zu sein!) tänzerische Fortschritte machen und die doch für sie erst einmal ungewohnten Bewegungen mit Bravour meistern.  Allerdings ist es mir auch wichtig zu betonen, dass es absolut nicht auf die  “perfekte” und “richtige”  Bewegung ankommt, vielmehr steht der Spaß  im Vordergrund. Außerdem bin ich der Überzeugung, dass  wir immer dann, wenn wir neue “Moves” ausprobieren, langfristig auch unser Denken und somit unser Leben verändern können.  Damit korrespondiere ich mit der Biodynamik, die ja davon ausgeht, dass es keine Trennung von Körper und Psyche gibt.  Warum also nicht “Veränderungen” über den Leib (um mal einen etwas altmodischen Begriff zu verwenden) evozieren?

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