mamiwata

MAGISCH REISEN, KUNST und KULTUR: In die Tiefe geschaut!

Archive for Juni, 2015

A Clockwork Orange

Dies ist einer der verstörendsten Filme, den ich jemals gesehen habe. In einer Zeit, wo der einstige Humanismus sich immer mehr in die Fratze des Neoliberalismus verwandelt und wo unter dem Deckmäntelchen des Guten konkrete, aber auch subliminale Gewaltexzesse vollzogen werden, empfehle ich einen gepflegten Filmabend, der keine Entspannung verspricht, dafür aber geeignet ist, gegenwärtige […]

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“Totale Stressauflösung” oder “Auf den Spuren eines Taugenichts”

In  Peter Sloterdijks Aufsatz „Streß und Freiheit“ werden zwei Formen der Unfreiheit vorgestellt: „Die erste Form der Unfreiheit erfahren wir als politische Unterdrückung, die zweite als Bedrückung durch die Realität, die man zu Recht oder zu Unrecht die äußere nennt.“ (S. 29) „Die beiden primären Unterdrückungen lassen sich als Varianten von Streß-Erleben beschreiben. Politische Repression […]

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Jenseits des Spiegels: DísCall

Jenseits des Spiegels befindet sich die Welt unserer Imagination, was auch nur eine Beschreibung dessen ist, was in der momentanen Wirklichkeit noch nicht verwirklicht ist. Die Spiegel-Welt ist der Resonanz-Raum unserer Möglichkeiten, unserer (noch) nicht-gelebten Träume, unserer Wünsche und unserer Verfluchungen. Als Künstlerin halte ich mich nur zu gerne in dieser Welt auf, muss dabei […]

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Opfertanz

Thomas Altmann schreibt im „Manifest der Diloggún”: „Durch die Vernichtung des körperlichen und formhaften Zustandes eines Gegenstandes, einer Pflanze oder eines Tieres wird geistige Energie freigesetzt, indem sie der Stofflichkeit entbunden, aus ihrer Bindung an Stoff befreit wir, und dies in überproportionalem Maße. Diese geistige Energie kann – und muss- sinnvollerweise auf ein geistiges Ziel […]

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Ein alter Tibetteppich

Dieses Gedicht von Elsa Lasker-Schüler hat mich schon mein Leben lang begleitet und fasziniert mich bis heute, vielleicht auch deshalb weil sich in der Poesie der schönen Worte eine Tür im Alltagsbewusstsein zu einer fantasievollen Exotik öffnet, die es nur in der Fiktion der subjektiven Eigen-Räume geben kann, die dann aber – durch die ästhetische Manifestation […]

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