Frauenraub, Landnahmen und andere Gefährdungen

2-M190-V1-1905 Max Slevogt, Frauenraub Slevogt, Max 1868-1932. 'Frauenraub', 1905. Oel auf Leinwand, 181,5 x 131 cm. Hannover, Niedersaechsisches Landesmuseum
Max Slevogt, Frauenraub
Slevogt, Max
1868-1932.
‘Frauenraub’, 1905.
Oel auf Leinwand, 181,5 x 131 cm.
Hannover, Niedersächsisches Landesmuseum

 

Es ist bequem, dass Land mit kultur- und vor allem religionsfremden Menschen zu fluten, gleichzeitig noch migrantischen Familiennachzug und massenhafte Einbürgerungen zu vollziehen und dann … wenn das Fass zum Überlaufen kommt …. zu sagen, dass – wahlweise- die Polizei/die Lehrer/die freizügigen Frauen oder die Deutschen, die nicht genug Integrationsleistung zeigen, die Schuld tragen. Dann kriminalisiert man noch AFD, Pegida und all die anderen, die noch den Mund aufmachen, lehnt sich zurück und fühlt sich richtig “gut”. Das hatten wir doch alles schon einmal, oder irre ich mich da?

Jetzt haben wir zusätzlich noch das Problem, dass die hemmungslose Einwanderung von Menschen aus fundamental-islamischen Kulturkreisen auch die gut integrierten Ausländer-Neubürger-Migranten gefährdet, weil dumpfe Kräfte – aus Gegenwehr – allzu leicht dazu neigen könnten, alle, die irgendwie “ausländisch” aussehen,  über einen Kamm zu scheren. Das Regime Merkel und deren Lakaien von der Presse, die ja – bis zu dieser Woche und vielleicht auch weiterhin – mitgemacht haben, am Vertuschen und Propagandieren einer verblödeten “Welcome”-Kultur – gefährde(te)n so die Sicherheit aller in Deutschland lebenden Menschen. Und das ist unverzeihlich. Schon jetzt wird das Deutschland, was ich kenne, in Zukunft – aufgrund der demographischen Herrschaft einer schrecklichen Religion – bald nicht mehr existieren. In den westdeutschen Städten sind schon unumstößliche Tatsachen geschaffen worden. Pfui, Frau Merkel und all den anderen, die sich nur dem persönlichen Wohlergehen verantwortlich fühl(t)en und sich dabei – ganz erhaben – auf der Seite der Korrekten gewähnt haben/wähnen. Pfui auch an alle Mitläufer , A….kriecher. Eure Dummheit entschuldigt euch nicht.

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Über die Dämonen!

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Die Geburt eines Dämons, Din A3, Mixed Media, Rauhnächte 2015/16

Die Vergangenheit umzudeuten, sodass uns – aus dem, was wir  uns rückblickend selbst oder auch anderen erzählen, eine eingängige Geschichte wird, führt, wenn dies unbewusst und nicht willentlich geschieht,  dazu, dass die eigentliche Wahrheit zu einem Energiefeld wird, was nicht mehr berührt werden will:  was in Ruhe gelassen werden will und was eigentlich danach verlangt, tief in den Zeitstrom zu versinken. Dass, was da immer weiter in die Tiefen unseres Unterbewusstseins absinkt,  kann zum Nacht-Alb werden, zum Dämon, der uns quält und der – von unseren Ängsten genährt –  immer monströser wird.

Der Dämon, den wir erschaffen haben,  ist von uns isoliert. Er ist nun ein anderer als wir selbst und doch schreit er danach, integriert zu werden.  Doch dazu müssten wir uns ihn bewusst machen, wogegen sich der Mensch in der Alltags-Hypnose wehrt und so befähigen wir den Dämon – gerade durch unsere Abwehr – dazu,  dass er uns, als das eigenständige Wesen, was er nun  ist, in unserem Innern vernichten möchte. Uns von Dämonen aller Art zu befreien, das ist der Sinn von schamanischen Extraktionen oder – im christlichen Bezugsrahmen gesprochen – von Teufelsaustreibungen.  Hier wird zumeist  jemand anderes als man selbst tätig, nämlich ein Schamanen-Priester,  um den Dämon fortzuschicken und/oder zu verwandeln.

Der Dämon  wird sich, einmal Energie geworden,  unabhängig  davon, ob er noch im Innern des Menschen haust oder schon im Außen befindet, danach trachten, sich mit seinesgleichen zusammenschließen und so das dämonische Kraftfeld stärken, wo jede gute Absicht  in Bösartigkeiten vielfältigster Art verwandelt wird.  Das ist die  dämonische Zone,  die im Kollektiv verwurzelt ist. Sie lässt sich von Mutigen bereisen, wie es einst Dante getan hat, der die neun Höllen durchschritten hat, sich dabei aber vom weisen Virgil führen ließ.   In dieser Zone befinden sich die größten Tabus und die monströsesten Abgründe. Den Dämon bei einer Extraktion deshalb nur einfach fortzuschicken, ohne ihn zu verwandeln, halte ich für grob fahrlässig, es sei denn, man hätte gute Gründe dafür, hier anders zu handeln, beispielsweise weil man die tiefste Dunkelheit als Treibstoff nutzt, um das, was noch nicht materialisiert ist, zu erschaffen.

Doch soweit sind wir noch nicht. Um uns der ungeliebten Dämonen erst einmal nur zu entledigen, benötigen wir keine Heiler oder Priester. Die Wahrheit will ans Tageslicht kommen und wir müssen uns nur der verdrängten Vorgänge bewusst werden, um den Dämon in sich aufzulösen und in etwas Stärkendes zu verwandeln. Indem wir Probleme klar benennen, ohne dabei verletzend zu werden, bezwingen wir auf diese Art und Weise nicht nur eigene, sondern auch fremde Dämonen.

Wir können uns die Kraft der Dämonen jedoch, wie ich schon andeutete,  auch zunutze machen. Wir isolieren dann unseren Willen, geben ihm einen Energiekörper und senden diesen als Dämon in das objektive Universum aus, um für uns tätig zu werden. Vielleicht verbinden wir unseren so erschaffenen Dämon sogar mit denen, die in der kollektiven Zone der Dunkelheit wohnen, um so die  Kraft  des von uns kreierten Energiekörpers  zu potenzieren.   Goethe hat  einen solchen  Vorgang im “Zauberlehrling” anschaulich geschildert und warnt darin vor einer Magie, deren Konsequenzen wir nicht mehr händeln können. Mit Gewissheit aber wird der Lehrling nach vielen Fehlversuchen und Ausdauer zum Meister werden. Wehe dem, der den Zorn eines solchermaßen gereiften Zauberers  auf sich gezogen hat und der nun nicht nur von den eigenen, sondern auch von fremden Dämonen gequält werden wird. Verdammt bis in alle Ewigkeit ist er:  es sei denn, er wäre selbst ein Magier.

Wenn die subjektive Welt und die objektive Welt der Magierin  jedoch eins geworden sind, dann braucht es keine Heerscharen von Dämonen mehr, die ausgesandt werden, um zu verändern, was noch nicht passend erscheint. Bis eine solche Vollendung erreicht ist, erschaffe ich mir meine individuelle Mythologien auf künstlerischen Wegen.

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Der Gang auf dem Berg

Jetzt sind ja die Rauhnächte. Nach den meisten Überlieferungen beginnen sie am 25.12; in einigen anderen schon mit der Wintersonnenwende am 21.12. Die Zeitqualität der Rauhnächte, die von Stille und Rückzug geprägt sind, ist besonders stark direkt nach den Weihnachts-Festtagen spürbar, wo alle vorweihnachtliche  Hektik von uns abfällt. Nun reitet Wotan mit dem Heer der Toten durch die Lüfte und auch Frigga oder auch Frau Holle führt ein Heer der ungeborenen Seelen, die auch Heimchen genannt werden, über den dunklen Nachthimmel.

Und während  meine Nachbarn lautstark   “Dämonen”  von solcher Art durch laute Silvesterknaller zu vertreiben trachten, zelebriere ich den Altjahrsabend, indem ich all das verabschiede, was ich nicht mehr benötige, was ich los werden will, was nicht mehr zu mir gehört, um dann einen Blick in die Zukunft zu wagen und die empfangende Botschaft gegebenenfalls so zu verändern, als dass sie eine Wachstums-Perspektive für die kommenden Monate  für mich bietet. Daraus ergibt sich  vielleicht eine Frage, die ich am Neujahrestag mit auf meine traditionelle Wanderung nehmen kann. Dabei geht es hinauf auf dem Berg.  Bei mir ist das der Brocken, der mystische Berg des Harz-Gebirges. Das ist der Wohnplatz der Götter. Im Nebel und in den Wolken lassen sich wundersame Geister erahnen und wer weiß, vielleicht sehe ich das Brockengespenst und noch viel mehr.

walhall(Illustration aus Siegfried A. Kummers Runen-Magie. Dresden 1933)

Lies auch hier: Neujahrswanderung

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