Von Hagal zur schwarzen Sonne

hagal-adlerDie Isolation vom natürlichen Universum muss vollzogen werden, um in die vollkommene Bewusstheit des Selbst zu gelangen. Dafür steht die schwarze Sonne und  als kleineres Symbol die schwarze Flamme. Zweimal die Hagal-Rune übereinander gelegt, allerdings leicht verschoben, ergibt die schwarze Sonne.

Sie besteht also aus den Mutter-Korn. In dieser Illustration aus dem Buch von A. Kummer trägt ein Adler die Hagal-Rune, die in ein Rad eingelassen ist.  Das Rad, man denke nur an die Tradition der Osterräder, verweist, genauso wie der Adler auf die Sonne.

Im Fachwerk symbolisiert der Querbalken den Helsweg.  Der Querbalken bemüht sich, die schrägen Balken zu harmonisieren. Wenn dies nicht gelingt,  kommt es zur Katastrophe. Insofern finde ich die Entsprechung dieser Rune im Tarot-Trumpf des Turmes. Die Ecken der Rune verbunden ergeben die Bienenwabe oder das Mutterkorn. Dieses steht für die Menschheit, die sich aus sich selbst heraus gebiert. Das ist die All-Rune.

Heute habe ich mich, im Rahmen eines Seminars,  im Fototransfer auf Polyesterorganza versucht. Als Motive dienten mir u.a. das Titelbild „Runenmagie“ von Karl Spiesberger und Illustrationen aus „Heilige Runenmacht“ von Siegfried Adolf Kummer. Darüber hinaus lernte ich die Herstellung einer Druckplatte für Gelatinedruck und den Fototransfer auf dichten Baumwollstoff.  Auch gefilzt haben wir. Ob die „Mami Wata“, die ich auf den Nadelfilz gesetzt habe, etwas geworden ist, weiß ich noch nicht. Sie liegt noch eingeweicht im Wasser. Ich bin gespannt.

Dank an Gudrun Bialas für die engagierte Workshopleitung!

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