Befestigungswälle in Kolberg

Probleme beim Fahrkartenkauf

(Montag, 2. Juli) Nach dem reichlichen Frühstücksbuffet im Hotel New Skanpol in Kolberg gehe ich erst einmal zum Bahnhof, um mir ein Ticket für meine morgige Fahrt nach Malbork zu besorgen.

Leider sind nur zwei Fahrkartenschalter besetzt, wovon einer nach 20 Minuten Wartezeit schließt. Beim anderen Schalter geht es auch nicht voran, sodass ich insgesamt eine Stunde warten muss, bevor ich meine Fahrkarte erwerben kann. Im Intercity in Polen ist eine Reservierung Pflicht und im Gegensatz zu den Regionalzügen kann man hier kein Ticket in der Bahn kaufen.

Zum Schluss der Warterei sehe ich, dass es auch einen Fahrtkartenautomaten gegegeben hätte. Ob dieser mich zum Ziel geführt hätte? Ich weiß es nicht.

Schutz vor Napoleon

Danach zieht es mich zum Strand. Dieser ist nicht ganz so breit wie der in Swinemünde. Parallel dazu verläuft ein bequemer Spazierweg, der beidseitig mit Bäumen bepflanzt ist, sodass es hier angenehm schattig ist.

Irgendwann biege ich ab und gehe in Richtung des Amphitheaters, das auf der Grundstruktur einer Schanze zur Verteidigung gegen die napoleonischen Truppen gebaut wurde. Es heißt “Wolfschanze”, ist aber trotz des gleichlautenden Namens nicht mit der in Masuren zu verwechseln.

Eigentlich sind nur Erdwälle zu sehen.

Danach gehe ich wieder zurück zum Strand, wo sich eine weitere Bastion befindet, die zum Strandlokal umfunktioniert wurde.

Das ist die Kolberger Waldenfels-Schanze, die in 1832 – 36 gebaut wurde und die zusammen mit der Wolfsschanze eine Verteidigungslinie zum Schutz des Kolberger Hafen bildete.

Blick von der Waldenfels-Schanze hinab zum Strand
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