Burg Heeßel bei Burgdorf

Dabei handelt es sich um einen sogenannten Burgstall, was eine ehemalige Burg beschreibt, von der noch nicht einmal eine Ruine übrig geblieben ist.

Letztendlich kein Wunder, schließlich ist die Niederungsburg Heeßel recht alt.  Die Nutzungsdauer datiert aus dem 8. bis 13. Jahrhundert. Nach Thietmar von Merseburg sollen sich hier im Jahre 983 „die Großen der Sachsen“ nach einem Streit mit Heinrich dem Zänker getroffen haben. Auch 990 sollen in der Burg die Grenzen der Bistümer Minden (Enger) und Hildesheim (Ostfalen) in einer Versammlung festgelegt worden sein.

Diese Ereignisse der Vergangenheit lassen sich nur noch mit viel Phantasie erahnen. Hügelchen werden in unserer Imagination dann zu Wällen; eine weitere Erhöhung kennzeichnet den Standort des Burgturms, der vermutlich aus Holz gefertigt wurde.

Aktuell ist die Burg zum Abenteuerspielplatz und zur Fahrradstrecke verkommen, was –  jetzt argumentiere ich auf der geomantischen Ebene – diesen Ort ganz und gar nicht behagt. „Der Genus Loci wünscht sich eher Stille und Wertschätzung“, sage ich mal.

Letzteres wird zumindest durch ein Schild gewährleistet, dass die Erkenntnisse der archäologischen Ausgrabung von 1934 für den Spaziergänger zusammenfasst.

Zugegebenermaßen sind die Informationen auf dem folgenden Foto nicht wirklich lesbar, deshalb verweise ich alle, die interessiert sind, auf Wikipedia: Burg Heeßel

 

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