„Lucifer Rising“ von Kenneth Anger als Einstieg für eine „magische“ Nilkreuzfahrt!

Kennt ihr den Kurzfilm von Kenneth Anger „Lucifer Rising“? Bei Minute 27.09 (also fast zum Ende des Films hin) sind die Memnon Kolosse zu sehen, davor u.a. auch die Externsteine, über die u.a. ja hier auch schon geschrieben habe.

Die Memnon Kolosse habe ich im Zuge meiner Nilkreuzfahrt am ersten Tag nach meiner Ankunft besucht. Sie bewachen das Tal der Könige, zu dem ich noch bloggen werde.

Der Film ist ein wunderbarer Beginn für eine „magische“ Ägyptenreise, nur sollte man beim Schauen erst einmal davon Abstand nehmen, all die Schnitte und Assoziationsketten verstehen zu wollen, die Kenneth Anger hier eingefügt hat. Ganz entspannt, kann man den Film einfach auf sich wirken lassen und die hypnotische Wirkung, die sich dabei entfaltet, genießen.

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Eine Nilkreuzfahrt

Eine Nilkreuzfahrt von Luxor nach Assuan und zurück!

Vom 27.12 bis zum 03.01 war ich in Ägypten. Eine Nilkreuzfahrt sollte es sein, die, ganz klassisch, von Luxor nach Assuan und zurück gehen sollte. Ich hatte die Reise pauschal über TUI gebucht und, bis auf einige wenige Kritikpunkte, verlief sie auch zu meiner Zufriedenheit.

Ist Ägypten gefährlich?

Meine Bedenken und wie ich sie aus dem Wind geschlagen habe!

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Mein zweiter Tag in Jaipur!

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Das Amber Fort

(6.10) Mit Elefanten kann man das Amber Fort erreichen. Spätestens seit militante Tierschützer hier Tierleid erkannt zu haben glaubten, sehen die meisten deutschen Reiseanbieter davon ab, einen Elefantentransport zu inkludieren.  Wir fuhren also mit einem schnöden Jeeps hinauf.

Der Name des Amber (gesprochen Amer) Forts begründet sich auf die Göttin Amba Mata, auch genannt Ambe Maa,  Durga Maa,  … Kali!   Sie verleiht uns Energie und unterstützt uns darin, Hindernisse in der realen Welt zu zerstören. Sie ist die Kriegsgöttin, die vernichtet, was uns bedrängt.  Lies auch hier!

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Von der blauen zur rosaroten Stadt: Jaipur

Wir erinnern uns: Jodhpur heißt auch „die blaue Stadt“, weil die Brahmanen-Familien ihre Häuser blau angestrichen haben. Heutzutage wählen auch Nicht-Brahmanen diese Farbe, sodass die Stadt, vom Fort Mehrangarh betrachtet, blau erscheint.  Über meine Erlebnisse in Jodhpur habe ich hier geschrieben. 

Den ganzen Tag bin ich über holprige Straßen gefahren: von Jodhpur nach Jaipur. Langsam bringe ich die ganzen…

Gepostet von Marina Sosseh am Freitag, 5. Oktober 2018

Jainismus

Heute (05. 10) fahren wir also nach Jaipur. Unterwegs kommen wir an einem Jain-Kloster vorbei, deren Anhänger jeglichen Besitz abgeschworen haben, was soweit gehen kann, dass man auch keine Kleidung besitzen mag und als „Lichtgewandeten“, also nackt, durch die Welt geht. Im Widerspruch dazu steht, dass viele Anhänger in der indischen Gesellschaft einen hohen Rang einnehmen, was ja bekanntermaßen mit materiellen Gewinnen einhergehen soll. Nun ja, wie heißt es so schön: Es wird nicht so heiß gegessen, wie gekocht wird und nicht jeder Jainist wird sich an die strengen Regeln halten.

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Jodhpur: die blaue Stadt

Über Jodhpur, dem "Tor zur Wüste Thar" thront das imposante Fort Mehrangarh. Im Innern der gewaltigen Festung entfaltet…

Gepostet von Marina Sosseh am Donnerstag, 4. Oktober 2018

Unser Hotel in Jodhpur: Indana Palace

Übernachtet haben wir für zwei Nächte im Indiana Palace. Das Hotel hat mir, trotz eines Stromausfalls, insgesamt sehr gut gefallen. Störend fand ich aber die vielen Tauben, die mich auch davon abgehalten haben, den Swimmingpool zu nutzten.

Das Essen war fantastisch (wie eigentlich in allen Hotels während der Reise) und am Abend gab es im Garten ein Unterhaltungsprogramm mit traditioneller Musik aus Rajasthan.

Mit einer kleinen Gruppe Mitreisender besuchten wir jedoch in einer im Lokal gelegenen Lokalität eine Bar, in der zu wirklich ohrenbetäubender Musik hübsche Tänzerinnen im Bollywood-Stil Animationen betrieben.  Einer der Herren, wohl der Geschäftsführer der Lokalität, steckte den Damen immer wieder Geldscheine zu,  wohl um die Gäste dazu aufzufordern, es ihnen gleichzutun. „Jodhpur: die blaue Stadt“ weiterlesen

Der Rattentempel

Wer meine Indien-Reise von Anfang an verfolgen möchte, möge hier beginnen.

Der Karni-Mata-Tempel in Deshnoke bei Bikaner

(03.10) Von Bikaner fuhren wir weiter bis nach Jodhpur, nicht ohne einen Zwischenstopp in Deshnoke eingelegt zu haben.

Rund 30 Kilometer von Bikaner entfernt befindet sich der Karni-Mata-Tempel, dessen Besonderheit es ist, dass er von unzähligen Ratten bewohnt wird.

Nicht nur die Kuh ist in Indien heilig; in diesem Tempel sollen auch die Ratten Glück bringen, ganz besonders dann, wenn sie weiß sind und über die Füße des Glücksuchenden laufen.

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Das Land des Todes

(02.10) „Das Land des Todes“ wurde das Wüstendreieck genannt, das bis in das Grenzgebiet zu Pakistan führt. Bikaner begrenzt es im Norden, Jaipur im Osten.

Ganz so öde und unwegsam wie der Name suggeriert, kam mir die Landschaft dann doch nicht vor. Dies soll u.a. daran liegen, dass die indische Regierung nach dem Monsumregen, laut Auskunft unseres Reiseleiters, immer wieder Akaziensamen auf die  Wüste Thar  streuen lässt, was diese, zumindest ein wenig, begrünt. „Das Land des Todes“ weiterlesen

Erste Eindrücke von Dehli

(30.09) Das Frühstück im Double Tree by Hilton ließ uns, nach einer kurzen Nacht,  erste Bekanntschaft mit indischen Essensgewohnheiten schließen. Neben klassisch englischen Omelett und einen eher mageren Angebot an kontinentalen Wurst- und Käseaufschnitten bot es nämlich vegetarische warme Speisen, die mit dem indischen Grundnahrungsmittel,  den Naan-Brot, kombiniert werden.

Solchermaßen gestärkt fuhren wir durch das quirlige Dehli mit seinen erhöhten Verkehrsaufkommen.  Irgendwie müssen wir dabei auch am Roten Fort vorbeigekommen sein, doch erschließt sich mir das im Nachgang nicht mehr. Am letzten Tag unserer Rundreise besichtigten wir es, dazu aber später.

Die Eindrücke waren verwirrend für mich und – laut meines durchaus empfehlenswerten Rajasthan-Reiseführers von Rainer Waterkamp, der auch Dehli und Agra inkludiert, lässt sich sehr viel mehr in der indischen Hauptstadt entdecken als wir, im Zuge unserer schnellen Marco-Polo-Sonderreise, gesehen haben. „Erste Eindrücke von Dehli“ weiterlesen