Doch nicht Norwegen: Auf Panoramafahrt mit der Mein Schiff 1

Last-Minute ging es fĂŒr mich letzte Woche auf ein riesengroßes Kreuzfahrtsschiff, das mĂ€ĂŸig besetzt war und deshalb einen entspannt-exklusiven Rahmen bot. Eigentlich sollte es in die norwegischen Fjorde gehen. Nachdem Norwegen die Einfahrt in seine GewĂ€sser verweigert hatte, besuchte ich jedoch u. a. die herrlichen SchĂ€renlandschaften Schwedens und Finlands.

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Zwei kleine Flusskreuzfahrten auf Main und Rhein

Nachdem meine eigentlichen ReiseplĂ€ne, bedingt durch Covid-19, dieses Jahr nur mit einer gewissen Unvernunft hĂ€tten verwirklicht werden konnten, entschied ich mich dafĂŒr, in Deutschland zu bleiben.

Kurzentschlossen buchte ich zwei Flusskreuzfahrten bei VIVA Cruises ĂŒber die Plattform ehoi (unbezahlte Werbung),

Die erste Flusskreuzfahrt folgt den Verlauf des Mains von Frankfurt nach WĂŒrzburg; die zweite, direkt am Anschluss an die erste, startet in DĂŒsseldorf und mĂ€anderte den Rhein entlang

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Zu Besuch bei Ernst Fuchs in Wien

Letztes Jahr (am 31.07) besuchte ich das Ernst-Fuchs-Museum in Wien.

Man erinnere sich, dass ich im letzten Sommer 2019 Wien besucht hatte, vorrangig um Tanzkurse bei Germaine Acogny zu besuchen (siehe auch hier!). Es kam dann doch etwas anders, als von mir geplant, weshalb ich dann u.a. Zeit fĂŒr einen Museumsbesuch fand.

Das Ernst-Fuchs Museum

Das Ernst-Fuchs Museum befindet sich in der Otto-Wagner-Villa.

Otto Wagner war ein bekannter Architekt, der das Wien des Jugendstils maßgeblich geprĂ€gt hat und es kann sicherlich viel Freude bereiten, Wien auf seinen Spuren zu durchstreifen und dabei seine Entwicklung vom Jugendstil hin zu einer funktionalen Sachlichkeit zu verfolgen.

Die Otto-Wagner-Villa wurde von ihm als Sommerresidenz in den Jahren 1886- 88 erbaut und wurde ab 1895 von ihm und seiner Familie ganzjÀhrig bewohnt. Sie ist in einem klassizistischen Stil gehalten.

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Salzburger Entdeckungen: Von Zwergen und Giganten

Letztes Jahr besuchte ich nicht nur Wien, sondern auch Salzburg, wovon auch noch einiges zu berichten ist. Da es mir fern liegt, Sie hier mit der Auflistung von irgendwelchen SehenswĂŒrdigkeiten zu langweilen, berichte ich hier, wie eigentlich immer im Blog, von den Dingen, die mir aufgefallen sind und die ich auf irgendeine Art und Weise fĂŒr „interessant“ befunden habe.

Ich mache hier einmal den Anfang mit allerlei Zwergen und Giganten :

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Begegnung mit Giorgio de Chirico in Mailand

„De Chirico glaubte an Vorbestimmen, an Vorahnungen und Zeichen, an die Magie von Orten und an die Bedeutung bestimmter Konstellationen.“ (Schmied, Wieland: Die sieben StĂ€dte Giorgio de Chiricos. In: Rubin, William/Schmied, Wieland/Clair, Jean: Giorgio de Chirico. MĂŒnchen 1982, S. 9)

Nun, am letzten Tag meines Wochenend-Mailandaufenthaltes (siehe auch hier) besuchte ich die Giorgio de Chirico-Ausstellung, bevor ich, nach einem kurzen und regnerischen Spaziergang durch das Modeviertel von Mailand, wieder nach Hamburg zurĂŒckflog.

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Das kĂŒnstlerische Stelldichein

Allen meinen interessierten und freundlichen Lesern wĂŒnsche ich, wenn auch etwas spĂ€t, einen guten und bekömmlichen Start in das neue Jahrzehnt. Die Zeit der RauhnĂ€chte und der Rekapitulation liegt jetzt auch schon wieder hinter uns, sodass wir uns sicherlich bereit fĂŒr neue Erfahrungen und Erlebnisse, unabhĂ€ngig davon, ob diese nun eher esoterischer oder exoterischer Natur sein werden, fĂŒhlen.

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Kunst in DĂŒsseldorf

(07.07.2019) Meine Reise nach Schottland  begann mit einer VorĂŒbernachtung im Hilton in DĂŒsseldorf. Durch diese Entscheidung wollte ich mir eine entspannte Anreise ermöglichen und mir auch noch im Vorfeld eine Kunstausstellung anzuschauen. Wenn man denn schon mal in DĂŒsseldorf ist, sollte man diese Chance nutzten, dachte ich mir, ahnte aber noch nicht, wie sehr mich die prĂ€sentierte Kunst aufregen wĂŒrde. 

Das Hilton DĂŒsseldorf


Es ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar, allerdings muss man sein GepĂ€ck ca. fĂŒnf Minuten wahlweise durch die Gegend schieben oder tragen, kommt dabei aber an einem „Showroom“ vorbei, wo man, so Ă€hnlich wie bei öffentlicher „Working Spaces“, einen Raum fĂŒr die PrĂ€sentation seiner entworfenen Kleidung mieten kann, wahlweise gibt es Kleidungsstangen dazu. Auch bei dem Blick aus dem Hotelfenster wird deutlich, dass ich mich in einer Modestadt befinde, fĂ€llt mein Blick dabei doch gleich auf das filigran anmutende glĂ€serne Hochhaus von L’OrĂ©al

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Ist die Romantik konservativ?

Ich schaute mir letztens die Aufzeichnung der Diskussion zu der Frage, ob die Romantik eine konservative Option wĂ€re, auf YouTube an. UrsprĂŒnglich hat die Veranstaltung am 15.03.2019 in der Bibliothek des Konservatismus in Berlin stattgefunden.

Genau genommen ist es zu Beginn kein GesprĂ€ch, sondern die beiden Kontrahenten, die ich mal so nenne, weil sie diametral entgegengesetzte Positionen vertreten, nicht aber, weil sie unfreundlich gegeneinander sprechen (wie ich es in der Politik immer erlebe) halten jeweils einen Vortrag. Im zweiten Tal stellt dann der Moderator einige Fragen und die GesprĂ€chspartner, die vorher so eloquent ĂŒber ihre Sicht auf die Romantik referierten, wirken auf mich  dabei  seltsam unbeholfen. Das direkte GesprĂ€ch ist nicht so ihres.  Wahrscheinlich liegt es daran, dass es sich bei beiden um keine Muttersprachler handelt, denke ich mir, und habe VerstĂ€ndnis.

Der niederlĂ€ndische Philosoph Prof. Dr. Andreas Kinneging hĂ€lt es jedenfalls mit Goethe, der die Klassik als das Gesunde und die Romantik als das Kranke bezeichnete. 

Wie die geneigten Leser und Leserinnen  meines Blogs  wissen, habe ich  schon mehrfach die Forderung nach einer neuen Romantik positioniert, schließlich ist unser zeitgenössischer Weltzusammenhang von der Dominanz der Vorliebe fĂŒr das objektiv Evaluierbare gekennzeichnet, was die subjektive Innenschau in der Regel nicht ernst nimmt und  sie merkwĂŒrdigsten Außenseitern ĂŒberlĂ€sst, die dann bestĂ€ndig  ermahnt werden, die ökonomische Nutzbarkeit ihres Handelns nicht außer Acht zu lassen, obwohl doch gerade die Nische, die ihnen zugestanden wird, besagt, dass sie sich genau darum nicht zu scheren haben. 

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