Bad Pyrmont als Landschaftstempel

Schloss in Bad Pyrmont

Das Konzept der Landschaftstempel nach Peter Dawkins

Ich halte Peter Dawkins Konzept der Landschaftstempel für ein vorrangig subjektives, nichtsdestoweniger aber für ein wirksames, so man sich denn auf seine weltanschauliche Schablone einlässt, weshalb ich auch sein Buch „Wahrheiten aus dem Urgrund ewiger Freude. Das Grundlagenwerk der westlichen Weisheitstraditionen“ (*) als liebgewonnene Inspirationsquelle mein eigen nenne.

Für das Verständnis der Arbeit von Peter Dawkins ist es von zentraler Bedeutung, dass er bei seinem Konzept der Landschaftstempel von drei „Erzengeln“ ausgeht. Diese kann man auch, wie er selbst schreibt, als Gedankenformen, Ideen und/oder Archetypen ansehen.

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Kunst in Düsseldorf

(07.07.2019) Meine Reise nach Schottland  begann mit einer Vorübernachtung im Hilton in Düsseldorf. Durch diese Entscheidung wollte ich mir eine entspannte Anreise ermöglichen und mir auch noch im Vorfeld eine Kunstausstellung anzuschauen. Wenn man denn schon mal in Düsseldorf ist, sollte man diese Chance nutzten, dachte ich mir, ahnte aber noch nicht, wie sehr mich die präsentierte Kunst aufregen würde. 

Das Hilton Düsseldorf


Es ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar, allerdings muss man sein Gepäck ca. fünf Minuten wahlweise durch die Gegend schieben oder tragen, kommt dabei aber an einem „Showroom“ vorbei, wo man, so ähnlich wie bei öffentlicher „Working Spaces“, einen Raum für die Präsentation seiner entworfenen Kleidung mieten kann, wahlweise gibt es Kleidungsstangen dazu. Auch bei dem Blick aus dem Hotelfenster wird deutlich, dass ich mich in einer Modestadt befinde, fällt mein Blick dabei doch gleich auf das filigran anmutende gläserne Hochhaus von L’Oréal

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Kleine Wendland-Rundfahrt

Alljährlich wird im Wendland zwischen Himmelfahrt und Pfingsten die kulturelle Landpartie veranstaltet (siehe hier). Die Region glänzt dann mit diversen Veranstaltungen, die an unterschiedlichsten Plätzen stattfinden. Ich nehme an, dass die optimistischen Veranstalter davon ausgehen, dass die Besucher mit Fahrrädern von Rundlingsdorf zu Rundlingsdorf fahren und dort, beim selbstgemachten Kuchen und Heilkräutertee, „vielfältigste“ Musikveranstaltungen genießen, Kunstausstellungen besuchen oder sich über den Widerstand gegen die Atomkraft und das bäuerlich-ökologische Leben im Selbstversorgergarten informieren lassen. In der Tat wird es genau dieses Besucher-Klientel auch geben, doch hatte ich den Eindruck, dass ein nicht unerheblicher Anteil von Wendland-Wochenendtouristen mit Wohnmobil anreist, sich mit ihren luxuriösen Fahrzeugen auf die extra für die kulturelle Landpartie als Parkplätze freigegebenen Wiesen stellt und dann erst die mitgebrachten Fahrräder von der Befestigung löst, um hernach „ökologisch“ loszuradeln.

Lifestyle Ökologie

„Wasser predigen und Wein saufen“, fällt mir dazu ein. Dieser Slogan spiegelt sowieso meinen Gesamteindruck wieder, schließlich misstraue ich auch den mir präsentierten Öko-Idyllen auf das Schärfste.

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Diesdorf, Salzwedel und der Arendsee

Als ich letztes Jahr mit einem Freund in Hankensbüttel war (hier!), entstand die Idee, beim nächsten gemeinsamen Ausflug über die ehemalige deutsche Zonengrenze bis nach Salzwedel zu fahren.

Jetzt ist ja die Südheide bei Hankensbüttel schon eine recht verlassene Gegend, wo sich durch etliche Straßendörfer fahren lässt, ohne dabei überhaupt einen einzigen Menschen auf der Straße zu begegnen; der Altmarkkreis steigert diese Erfahrung jedoch noch.

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„Kultur verbindet Welten“ oder auch nicht!

Bevor es mit meinen Indien-Bericht weitergeht, berichte ich euch von der Regionalkonferenz  des Nds. Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, die ich gestern in Peine besuchen durfte.

Es ging um Kulturförderung, Kulturvermittlung und Kulturentwicklung im ländlichen Bereich.  Die wurde von Jugendlichen durch brasilianische Percussionmusik 🙂  und  an Frida Kahlo angelehnte Bilder demonstriert. 🙂

Herr Thümler, der nds. Minister für Wissenschaft und Kultur, ließ sich wegen einer Erkältung entschuldigen. Herr Henning Heiß hielt einen Impulsvortrag, der mich hoffen ließ, dass es hier wirklich vorrangig um Kulturförderung im ländlichen Bereich gehen würde, nicht um das, was momentan ideologisch verbreitet wird. „„Kultur verbindet Welten“ oder auch nicht!“ weiterlesen

Matronen in der Eifel und die Wiederkehr der Göttin!

Matronen in der Eifel

In der Eifel gibt es die Matronen. Es handelt sich meist um eine Dreiergruppe von Frauen , die auf einem Votivstein platziert ist. An Schriftquellen sind nur die Inschriften auf den Steinen erhalten, weitere Informationen zu der Matronen-Verehrung, die sich in der römischen Provinz Nieder-Germanien auf das Rheinland fokussiert hat, sind uns leider nicht erhalten.

Aufgrund der römischen, keltischen und germanischen Namen der Stifter handelte es sich bei der Matronenanbetung um eine gallo-römisch-germanischen Kult, der den Göttinnen opferte, um sich für die Überwindung einer schweren Krankheit oder einer Gefahr zu bedanken oder auch um Schutz für die Familie, Fruchtbarkeit oder beruflichen Erfolg zu erwirken.

Dass die Matronen eng mit der Vorstellung von Fruchtbarkeit verknüpft sind, zeigt sich auch dadurch, dass sie sitzend dargestellt werden und auf ihren Schoß Schalen mit Früchten platziert sind. Sie verweisen so auf den jahreszeitlichen Rhythmus und das Werden und Vergehen im Laufe des Jahres, genauso wie auch im menschlichen Leben.

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Naturschönheiten und historische Entdeckungen in Gerolstein

Was sich in Gerolstein alles erleben lässt!

Erst einmal Wasser trinken!

In Gerolstein gibt es viele Quellen. Direkt am Wasserspielplatz beim Rathaus  befindet sich  eine Abfüllstelle, wo sich das Wasser der Helenenquelle  in mitgebrachte Trinkgefäße oder Flaschen füllen lässt.  Das ist überaus lecker und schmeckte mir besser als das Wasser des Gerolsteiner  Mineralwasseranbieters, der netterweise öffentliche Führungen,  jeweils um 15 Uhr auf seinen Betriebsgelände,  anbietet.

Im  Sidinger Drees, direkt am Ufer des Flüsschen Kyll, und im Gerolsteiner Zentrum sprudelt keine Quelle mehr.  Seit der Zeit der Kelten war dies aber ein Heil-, Bade- und Trinkheiligtum, worüber eine Informationstafel berichtet. Im Brunnen fand man römische Münzen, die überwiegend aus der Zeit des Kaisers Maximinius (3. Jahrhundert nach Christus) stammten.  Ein solches Opfer sollte wohl Glück bringen. „Naturschönheiten und historische Entdeckungen in Gerolstein“ weiterlesen

Unfreundliche Eifel!

Selfie am Ankunftstag: noch zufrieden!

Das Hotel in Gerolstein ist  mir einen ganzen Blogbeitrag wert! So merkwürdig fand ich es dort.

Seehotel am Stausee

(29.07) In Gerolstein esse ich erst einmal beim freundlichen Chinesen zu Mittag, um mich dann zum Hotel zu begeben. Dieses liegt mal wieder auf dem Berg, der jedoch nicht so schrecklich steil daherkommt, wie der in Gemünden. Oben angekommen wird mir von einer Mitarbeiterin oder gar der Eigentümerin (ist ja familiengeführt) unwirsch gesagt, dass das Zimmer erst um 15 Uhr zur Verfügung steht und ich warten soll. Ich drücke mein Unverständis über die späte Ankunftszeit und die Unflexibilität aus und werde, nachdem ich darauf hinwies, dass  ich, wenn ich schon warten müsse, ja jetzt wenigstens ein Freigetränk hätte erwarten könnte, auf die im Internet ausgeschriebene (und in Stein gemeißelte) Ankunftszeit verwiesen. Sind die Menschen in der Eifel nicht auf Hotelgäste angewiesen?, fragte ich mich. „Unfreundliche Eifel!“ weiterlesen

Die Ordensburg Vogelsang

(27. und 28.07.2018)  Meine Wanderung  am 27.07 führte mich heute direkt vom Ferienpark Gemünden zur Ordensburg Vogelsang.

Der Weg durch die Eifel, im stetigen Auf und Ab, war landschaftlich ansprechend und – was das beste ist – auf dem gesamten Weg traf ich keinen anderen Wanderer. Wer also die Einsamkeit liebt, der ist hier richtig. 

Um ca. 13.30 Uhr erreichte ich Vogelsang. „Die Ordensburg Vogelsang“ weiterlesen

Einmal quer durch Deutschland: Von Thüringen in die Eifel

Rhein

Abenteuer mit der Deutschen Bahn erleben!

(26.07.2018) Der Tag gestaltete sich anstrengend. Mit der Bahn wollte ich von Eisenach nach Gemünden. Die Bahnauskunft zeigte mir ein dreimaliges Umsteigen an und ich ahnte schon Schlimmes, weiß ich als routinierte Nutzerin öffentlicher Verkehrsmittel doch, dass jeder Wechsel der Verkehrsmittel mit  unvorhersehbaren Risiken verbunden ist. Diese sind mit den Stichworten  „Verspätungen“ und „Suche nach der richtigen Abfahrtsstelle“ treffend umschrieben.

Meine schlechten Vorahnungen wurden übertroffen. Schon der erste Zug kam mit Verspätung in Wiesbaden an, sodass der Folgezug nach Köln für mich nicht mehr erreichbar war.  Sämtliche anderen regulär fahrenden schnellen  Züge fielen,  wie mich  die Anzeigetafel erbarmungslos informierte,  „wegen einer Baustelle“  aus, sodass ich mit dem Bummelzug nach Köln fahren musste.

Immerhin war die Landschaft pittoresk. Das Bähnchen zuckelte  am Rheinufer entlang und ich war von der Schönheit der Landschaft entzückt.

Rhein

Ich hatte ja einmal im Westerwald, in Hachenburg und in Montabaur gewohnt, war in dieser Zeit aber merkwürdigerweise nie bis nach Bingen und Rüdesheim a. Rhein gekommen, obwohl dies ja nicht allzu weit vom Westerwald entfernt gelegen ist. „Einmal quer durch Deutschland: Von Thüringen in die Eifel“ weiterlesen