Doch nicht Norwegen: Auf Panoramafahrt mit der Mein Schiff 1

Last-Minute ging es für mich letzte Woche auf ein riesengroßes Kreuzfahrtsschiff, das mäßig besetzt war und deshalb einen entspannt-exklusiven Rahmen bot. Eigentlich sollte es in die norwegischen Fjorde gehen. Nachdem Norwegen die Einfahrt in seine Gewässer verweigert hatte, besuchte ich jedoch u. a. die herrlichen Schärenlandschaften Schwedens und Finlands.

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Zwei kleine Flusskreuzfahrten auf Main und Rhein

Nachdem meine eigentlichen Reisepläne, bedingt durch Covid-19, dieses Jahr nur mit einer gewissen Unvernunft hätten verwirklicht werden konnten, entschied ich mich dafür, in Deutschland zu bleiben.

Kurzentschlossen buchte ich zwei Flusskreuzfahrten bei VIVA Cruises über die Plattform ehoi (unbezahlte Werbung),

Die erste Flusskreuzfahrt folgt den Verlauf des Mains von Frankfurt nach Würzburg; die zweite, direkt am Anschluss an die erste, startet in Düsseldorf und mäanderte den Rhein entlang

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Die Wasserspiele in Hellbrunn

Der Besuch von Hellbrunn gehört mehr oder weniger zum Pflichtprogramm jedes Salzburg-Besuchers. Mehr über meine Salzburgreise, findet sich hier.

Der Fürstenerzbischof Markus Sittikus Graf von Hohenems ließ Hellbrunn als Ort der Erholung und Einkehr errichten.

Die Wasserspiele von Hellbrunn

Markus Sittikus war von einer Schwermut geplagt, die wir heute wohl als Depression bezeichnen würden. Sein „sakraler Park“ der Einkehr und Buße ist leider nicht mehr erhalten, sein Konterpart, die lustvollen Wasserspiele, lassen sich in einer empfehlenswerten Führung erleben.

Die Salzburger langweilt es vielleicht, kennen sie doch schon jeden nassen Überraschungseffekt, der einen bei einem solchen Besuch erwartet. Neulinge aber, die auf den Spuren des Markus Sittikuss wandeln, kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

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Die Reichserntedankfeste auf dem Bückeberge

Es ist schon sechs Jahre her, seit ich von meinem Besuch auf dem Gelände des ehemaligen Reichserntedankfestes bei Emmerthal berichtetet habe, siehe hier meinen ausführlichen Bericht mit Fotos.

Die groß angelegten Feste fanden zur Zeit des Nationalsozialismus auf dem Bückeberg (Hagenohsen), in den Jahren von 1933 bis 1937 statt. statt, Jeweils am ersten Sonntag nach dem Michaelistag (29.09) sollten die Feste dazu beitragen, den Bauernstand zu stärken, vergleichbar mit den 1. Mai Veranstaltungen, die die Arbeiterschaft honorierten.

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Bad Pyrmont als Landschaftstempel

Schloss in Bad Pyrmont

Das Konzept der Landschaftstempel nach Peter Dawkins

Ich halte Peter Dawkins Konzept der Landschaftstempel für ein vorrangig subjektives, nichtsdestoweniger aber für ein wirksames, so man sich denn auf seine weltanschauliche Schablone einlässt, weshalb ich auch sein Buch „Wahrheiten aus dem Urgrund ewiger Freude. Das Grundlagenwerk der westlichen Weisheitstraditionen“ (*) als liebgewonnene Inspirationsquelle mein eigen nenne.

Für das Verständnis der Arbeit von Peter Dawkins ist es von zentraler Bedeutung, dass er bei seinem Konzept der Landschaftstempel von drei „Erzengeln“ ausgeht. Diese kann man auch, wie er selbst schreibt, als Gedankenformen, Ideen und/oder Archetypen ansehen.

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Kunst in Düsseldorf

(07.07.2019) Meine Reise nach Schottland  begann mit einer Vorübernachtung im Hilton in Düsseldorf. Durch diese Entscheidung wollte ich mir eine entspannte Anreise ermöglichen und mir auch noch im Vorfeld eine Kunstausstellung anzuschauen. Wenn man denn schon mal in Düsseldorf ist, sollte man diese Chance nutzten, dachte ich mir, ahnte aber noch nicht, wie sehr mich die präsentierte Kunst aufregen würde. 

Das Hilton Düsseldorf


Es ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar, allerdings muss man sein Gepäck ca. fünf Minuten wahlweise durch die Gegend schieben oder tragen, kommt dabei aber an einem „Showroom“ vorbei, wo man, so ähnlich wie bei öffentlicher „Working Spaces“, einen Raum für die Präsentation seiner entworfenen Kleidung mieten kann, wahlweise gibt es Kleidungsstangen dazu. Auch bei dem Blick aus dem Hotelfenster wird deutlich, dass ich mich in einer Modestadt befinde, fällt mein Blick dabei doch gleich auf das filigran anmutende gläserne Hochhaus von L’Oréal

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Kleine Wendland-Rundfahrt

Alljährlich wird im Wendland zwischen Himmelfahrt und Pfingsten die kulturelle Landpartie veranstaltet (siehe hier). Die Region glänzt dann mit diversen Veranstaltungen, die an unterschiedlichsten Plätzen stattfinden. Ich nehme an, dass die optimistischen Veranstalter davon ausgehen, dass die Besucher mit Fahrrädern von Rundlingsdorf zu Rundlingsdorf fahren und dort, beim selbstgemachten Kuchen und Heilkräutertee, „vielfältigste“ Musikveranstaltungen genießen, Kunstausstellungen besuchen oder sich über den Widerstand gegen die Atomkraft und das bäuerlich-ökologische Leben im Selbstversorgergarten informieren lassen. In der Tat wird es genau dieses Besucher-Klientel auch geben, doch hatte ich den Eindruck, dass ein nicht unerheblicher Anteil von Wendland-Wochenendtouristen mit Wohnmobil anreist, sich mit ihren luxuriösen Fahrzeugen auf die extra für die kulturelle Landpartie als Parkplätze freigegebenen Wiesen stellt und dann erst die mitgebrachten Fahrräder von der Befestigung löst, um hernach „ökologisch“ loszuradeln.

Lifestyle Ökologie

„Wasser predigen und Wein saufen“, fällt mir dazu ein. Dieser Slogan spiegelt sowieso meinen Gesamteindruck wieder, schließlich misstraue ich auch den mir präsentierten Öko-Idyllen auf das Schärfste.

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Diesdorf, Salzwedel und der Arendsee

Als ich letztes Jahr mit einem Freund in Hankensbüttel war (hier!), entstand die Idee, beim nächsten gemeinsamen Ausflug über die ehemalige deutsche Zonengrenze bis nach Salzwedel zu fahren.

Jetzt ist ja die Südheide bei Hankensbüttel schon eine recht verlassene Gegend, wo sich durch etliche Straßendörfer fahren lässt, ohne dabei überhaupt einen einzigen Menschen auf der Straße zu begegnen; der Altmarkkreis steigert diese Erfahrung jedoch noch.

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„Kultur verbindet Welten“ oder auch nicht!

Bevor es mit meinen Indien-Bericht weitergeht, berichte ich euch von der Regionalkonferenz  des Nds. Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, die ich gestern in Peine besuchen durfte.

Es ging um Kulturförderung, Kulturvermittlung und Kulturentwicklung im ländlichen Bereich.  Die wurde von Jugendlichen durch brasilianische Percussionmusik 🙂  und  an Frida Kahlo angelehnte Bilder demonstriert. 🙂

Herr Thümler, der nds. Minister für Wissenschaft und Kultur, ließ sich wegen einer Erkältung entschuldigen. Herr Henning Heiß hielt einen Impulsvortrag, der mich hoffen ließ, dass es hier wirklich vorrangig um Kulturförderung im ländlichen Bereich gehen würde, nicht um das, was momentan ideologisch verbreitet wird. „„Kultur verbindet Welten“ oder auch nicht!“ weiterlesen