Zu Besuch bei Ernst Fuchs in Wien

Letztes Jahr (am 31.07) besuchte ich das Ernst-Fuchs-Museum in Wien.

Man erinnere sich, dass ich im letzten Sommer 2019 Wien besucht hatte, vorrangig um Tanzkurse bei Germaine Acogny zu besuchen (siehe auch hier!). Es kam dann doch etwas anders, als von mir geplant, weshalb ich dann u.a. Zeit für einen Museumsbesuch fand.

Das Ernst-Fuchs Museum

Das Ernst-Fuchs Museum befindet sich in der Otto-Wagner-Villa.

Otto Wagner war ein bekannter Architekt, der das Wien des Jugendstils maßgeblich geprägt hat und es kann sicherlich viel Freude bereiten, Wien auf seinen Spuren zu durchstreifen und dabei seine Entwicklung vom Jugendstil hin zu einer funktionalen Sachlichkeit zu verfolgen.

Die Otto-Wagner-Villa wurde von ihm als Sommerresidenz in den Jahren 1886- 88 erbaut und wurde ab 1895 von ihm und seiner Familie ganzjährig bewohnt. Sie ist in einem klassizistischen Stil gehalten.

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Salzburger Entdeckungen: Von Zwergen und Giganten

Letztes Jahr besuchte ich nicht nur Wien, sondern auch Salzburg, wovon auch noch einiges zu berichten ist. Da es mir fern liegt, Sie hier mit der Auflistung von irgendwelchen Sehenswürdigkeiten zu langweilen, berichte ich hier, wie eigentlich immer im Blog, von den Dingen, die mir aufgefallen sind und die ich auf irgendeine Art und Weise für „interessant“ befunden habe.

Ich mache hier einmal den Anfang mit allerlei Zwergen und Giganten :

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Begegnung mit Giorgio de Chirico in Mailand

„De Chirico glaubte an Vorbestimmen, an Vorahnungen und Zeichen, an die Magie von Orten und an die Bedeutung bestimmter Konstellationen.“ (Schmied, Wieland: Die sieben Städte Giorgio de Chiricos. In: Rubin, William/Schmied, Wieland/Clair, Jean: Giorgio de Chirico. München 1982, S. 9)

Nun, am letzten Tag meines Wochenend-Mailandaufenthaltes (siehe auch hier) besuchte ich die Giorgio de Chirico-Ausstellung, bevor ich, nach einem kurzen und regnerischen Spaziergang durch das Modeviertel von Mailand, wieder nach Hamburg zurückflog.

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Ein Wochenende in Mailand

In dem Buch von Peter Dawkins „Wahrheiten aus dem Urgrund ewiger Freude“ (*) veranschlagt der Autor die europäische Herzlinie, längs des 9. Längengrades, von Tunis als Wurzelchakra bis nach Jotunheimen als Krone. Man kann es glauben, muss es aber nicht. Mich zumindest inspirieren Peter Dawkins Gedanken immer wieder.

Mailand als Machtzentrum

Nach Peter Dawkins bildet Konstanz jedenfalls das Herz- und die Externsteine das Kehlchakra. Mailand ist dem Solarplexus zugeordnet, dem Machtzentrum, und genau dahin reiste ich am ersten Adventswochenende des letzten Jahres.

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Bad Pyrmont als Landschaftstempel

Schloss in Bad Pyrmont

Das Konzept der Landschaftstempel nach Peter Dawkins

Ich halte Peter Dawkins Konzept der Landschaftstempel für ein vorrangig subjektives, nichtsdestoweniger aber für ein wirksames, so man sich denn auf seine weltanschauliche Schablone einlässt, weshalb ich auch sein Buch „Wahrheiten aus dem Urgrund ewiger Freude. Das Grundlagenwerk der westlichen Weisheitstraditionen“ (*) als liebgewonnene Inspirationsquelle mein eigen nenne.

Für das Verständnis der Arbeit von Peter Dawkins ist es von zentraler Bedeutung, dass er bei seinem Konzept der Landschaftstempel von drei „Erzengeln“ ausgeht. Diese kann man auch, wie er selbst schreibt, als Gedankenformen, Ideen und/oder Archetypen ansehen.

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Zum Abschluss Edinburgh und ein Fazit

Der Tag des 14. Juli 2019 begann für mich mit einer Stadtrundfahrt durch Edinburgh. Dazu fuhren wir durch die Straßen und durften bei der „Harry Potter“-Schule ein Foto schießen.

Danach hatten wir fünf Stunden Aufenthalt in Edinburgh, könnten aber, der abgelegenen Lage des Hotels ist dies geschuldet, uns zwischenzeitlich nicht frisch machen, was für mich die Qualität des Zeitfensters verringert hat. 

Ich machte mich auf zur Burg, was angesichts der Warteschlange sich als ein Fehler herausstellte. Immerhin ergab sich vor dem „Scottish Nationalismus War Memorial“ ein unterhaltsamer Plausch mit einem englischen Touristen. „Man muss schließlich mit den ehemaligen Feinden reden“, meinte er. 🙂

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Weitere Reisehöhepunkte im Schnelldurchlauf!

(13.07.2019)

Bei Stonehaven legten wir einen Fotostop ein.  Leider hatten wir wieder einmal nur eine halbe Stunde Uhr Verfügung, sodass wir die Ruine des Dunnotaar Castles nicht besichtigen konnten.

Danach hatte unserer Reiseleiter aber anscheinend noch Zeit zu füllen, sodass wir einen Halt beim neu eröffneten Designmuseum in Dundee einlegten. Ich vermute, dass diese Programmänderung den dortigen Gegebenheiten geschuldet war, die im Gegensatz zum Dunnotaar Castle eben wettergeschützt und durchaus komfortabel-modern waren: Design eben.

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Whiskey Tasting und mal wieder viel zu wenig Zeit

(12.07.2019) Glenfiddih Destille in Dufftown

Die Destille hat eine wirklich beachtliche Damentoilette. Ansonsten wurde ich darüber aufgeklärt, was der Unterschied zwischen Whiskey und Gin ist und durfte mir erst die Produktion anschauen, bevor es zur eigentlichen Probe ging. Zur Whiskey-Liebhaberin bin ich dabei vorerst nicht geworden.

Nach der Besichtigung nahmen wir noch einen kleinen Snack in Dufftown ein. Viel Auswahl an gastronomischen Betrieben gab es dort aber nicht. 

Weiter ging es durch den Cairngorms Nationalpark bis nach Balmoral Castle, den Sommersitz der Queen. Allerdings wäre ich gerne hineingegangen, dies ging aber – wie eigentlich immer auf dieser Rundreise – aus zeitlichen Gründen nicht, was wirklich schade war. Das Märchenschloss im Stil der viktorianischen Romantik hätte mich wirklich interessiert. Immerhin sahen wir uns die dortige Kirche an und auch die Fahrt durch den Nationalpark bot landschaftliche Höhepunkte.

Bevor wir in das Hotel Leonardo Inn in Aberdeen zurückkehrten, machten wir noch einen kleinen Stop in Ballater. Die Häuser des  Dorfes sind  im viktorianischen Stil gehalten. Im ehemaligen Bahnhofsgebäude ist ein Gastronomiebetrieb untergebracht, der wirklich sehenswert ist. So lässt sich dort der Speisewagen der Königin Victoria ansehen und der wunderschöne Tea-Roaming atmet den Geist der Vergangenheit. 

Schottland im Schnelldurchgang!

Culloden Battlefield

(11.07.2019) Nachdem wir das Highlander Hotel in Newtonmore verlassen hatten, fuhren wir zum Culloden Battlefield.

Am 16. April 1746 besiegelte diese Schlacht zwischen britischen Regierungstruppen und Jakobiten das Schicksal der schottischen Clans. Die Stuarts konnten nach der verlorenen Schlacht keinen Anspruch mehr auf einen eigenen Thron geltend machen. Schottland verlor seine Unabhängigkeit und wurde dem Königreich England unterstellt.

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