Zum Abschluss Edinburgh und ein Fazit

Der Tag des 14. Juli 2019 begann für mich mit einer Stadtrundfahrt durch Edinburgh. Dazu fuhren wir durch die Straßen und durften bei der „Harry Potter“-Schule ein Foto schießen.

Danach hatten wir fünf Stunden Aufenthalt in Edinburgh, könnten aber, der abgelegenen Lage des Hotels ist dies geschuldet, uns zwischenzeitlich nicht frisch machen, was für mich die Qualität des Zeitfensters verringert hat. 

Ich machte mich auf zur Burg, was angesichts der Warteschlange sich als ein Fehler herausstellte. Immerhin ergab sich vor dem „Scottish Nationalismus War Memorial“ ein unterhaltsamer Plausch mit einem englischen Touristen. „Man muss schließlich mit den ehemaligen Feinden reden“, meinte er. 🙂

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Weitere Reisehöhepunkte im Schnelldurchlauf!

(13.07.2019)

Bei Stonehaven legten wir einen Fotostop ein.  Leider hatten wir wieder einmal nur eine halbe Stunde Uhr Verfügung, sodass wir die Ruine des Dunnotaar Castles nicht besichtigen konnten.

Danach hatte unserer Reiseleiter aber anscheinend noch Zeit zu füllen, sodass wir einen Halt beim neu eröffneten Designmuseum in Dundee einlegten. Ich vermute, dass diese Programmänderung den dortigen Gegebenheiten geschuldet war, die im Gegensatz zum Dunnotaar Castle eben wettergeschützt und durchaus komfortabel-modern waren: Design eben.

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Whiskey Tasting und mal wieder viel zu wenig Zeit

(12.07.2019) Glenfiddih Destille in Dufftown

Die Destille hat eine wirklich beachtliche Damentoilette. Ansonsten wurde ich darüber aufgeklärt, was der Unterschied zwischen Whiskey und Gin ist und durfte mir erst die Produktion anschauen, bevor es zur eigentlichen Probe ging. Zur Whiskey-Liebhaberin bin ich dabei vorerst nicht geworden.

Nach der Besichtigung nahmen wir noch einen kleinen Snack in Dufftown ein. Viel Auswahl an gastronomischen Betrieben gab es dort aber nicht. 

Weiter ging es durch den Cairngorms Nationalpark bis nach Balmoral Castle, den Sommersitz der Queen. Allerdings wäre ich gerne hineingegangen, dies ging aber – wie eigentlich immer auf dieser Rundreise – aus zeitlichen Gründen nicht, was wirklich schade war. Das Märchenschloss im Stil der viktorianischen Romantik hätte mich wirklich interessiert. Immerhin sahen wir uns die dortige Kirche an und auch die Fahrt durch den Nationalpark bot landschaftliche Höhepunkte.

Bevor wir in das Hotel Leonardo Inn in Aberdeen zurückkehrten, machten wir noch einen kleinen Stop in Ballater. Die Häuser des  Dorfes sind  im viktorianischen Stil gehalten. Im ehemaligen Bahnhofsgebäude ist ein Gastronomiebetrieb untergebracht, der wirklich sehenswert ist. So lässt sich dort der Speisewagen der Königin Victoria ansehen und der wunderschöne Tea-Roaming atmet den Geist der Vergangenheit. 

Schottland im Schnelldurchgang!

Culloden Battlefield

(11.07.2019) Nachdem wir das Highlander Hotel in Newtonmore verlassen hatten, fuhren wir zum Culloden Battlefield.

Am 16. April 1746 besiegelte diese Schlacht zwischen britischen Regierungstruppen und Jakobiten das Schicksal der schottischen Clans. Die Stuarts konnten nach der verlorenen Schlacht keinen Anspruch mehr auf einen eigenen Thron geltend machen. Schottland verlor seine Unabhängigkeit und wurde dem Königreich England unterstellt.

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Die Highlands im Regen

Fort William

(10.07.2019) Von Oban fuhren wir um 9 Uhr nach Fort William am Ufer des Loch Linnhe. Leider war die Sicht aus dem Busfenster, aufgrund des Dauerregens, bescheiden und auch in Fort William tat das Wetter uns keinen Gefallen. Der Regen blieb unser ständiger Begleiter. 

Bei unserer Ankunft hatten wir auch gerade die Harry Potter-Eisenbahn verpasst. De legendäre Eisenbahnbrücke aus dem Harry Potter-Film sahen wir genauso wenig wie den Ben Nevis, den höchsten Berg Schottlands (1343 m) , der sich scheu vor uns im Nebel versteckte. 

Es war ohnehin nur ein kurzer Aufenthalt dort. Ich schlenderte die pittoreske Einkaufsstraße entlang und warf und einen Blick in die kleinen Geschäfte die mich aber nicht wirklich interessierten.  

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Von Glasgow nach Oban

(9.Juli 2019) Nach dem Frühstück fuhren wir nach Glasgow.

Zuerst  machten wir dabei einen Halt bei der St. Mungo’s Cathedral. Sie nennt sich zwar Kathedrale, gehört aber zur presbyterianischen Kirche und kennt also kein Bischofsamt.

Der Friedhof Glasgow Necropolis neben der Kathedrale ist eindrucksvoll und erzählt vom Glanz vergangener Tage. Glasgow war vor allem durch den Tabak- und Sklavenhandel zu Reichtum gelangt.

Unser Reiseleiter erklärt uns, dass in Schottland Gräber für die Ewigkeit gebaut werden. Eine Grabmiete für einige Jahrzehnte gibt es nicht. Wenn keine Angehörigen sich mehr um die Gräber kümmern wollen oder können, verfallen sie, was, neben den schottischen Wetter, sicherlich zum morbiden Charme dieses Landes beiträgt.

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Auf nach Schottland

In den hohen Norden von Großbritannien sollte es diesmal gehen: Nach Schottland!

Reisevorbereitungen: Individual oder doch lieber pauschal?

Bei meiner Reiseplanung hatte ich mir verschiedene Varianten durchgerechnet , kam bei meinen individuellen Reisezusammenstellungen jedoch immer auf einen höheren Preis als den, den ich bei Pauschalanbietern vorfand.

Vielleicht wäre das Ergebnis anders ausgefallen, wenn ich beabsichtigt hätte, mit dem eigenen Auto nach Schottland zu reisen. Dies war aber nicht der Fall. Ohne Auto wäre ich jedoch darauf angewiesen zentrale Übernachtungen zu bevorzugen. Es ist jedoch naheliegend, dass eine Übernachtung im Zentrum von Glasgow hochpreisiger ausfällt als eine im Raum Glasgow. Die Pauschalanbieter weichen gerne auf die billigere Peripherie aus, ohne Auto wäre diese Möglichkeit bei meiner Reise nicht praktizierter gewesen.

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