Der Königspalast in Bangkok und danach mit dem Langschwanzboot durch die Klongs fahren … (Teil 2)

In der Nähe des Holiday Inn Silom, wo wir untergebracht waren,  besuchten wir, zusammen mit der Reisegruppe, am Abend unseres Ankunftstages (14.04) noch ein Restaurant, wo wir, nicht nur die anderen Reiseteilnehmer in einer fröhlichen Kennenlernrunde, sondern auch eine Reihe von thailändische Spezialitäten ausprobieren durften.

Ganz viele kleine Schälchen mit allen möglichen Delikatessen versorgten uns mit unterschiedlichsten Geschmackerlebnissen und wurden von unserer Reiseleitung geduldig erklärt. Satt sind wir dabei auch geworden.

Der Königspalast in Bangkok

Am nächsten Morgen fuhren wir erst einmal zum Königspalast. Leider war das Innere des Tempels für uns nicht begehbar, weil am Nachmittag der König, anlässlich des Wasserfestes oder der bevorstehenden Krönungszeremonie (so genau weiß ich das nicht mehr), erwartet wurde.

Die Krönung von Rama X stand nämlich kurz bevor. Kritik am König ist übrigens in Thailand unter Strafe verboten. Jüngst hat die Welt, anlässlich seiner Krönung, einen Artikel über ihn veröffentlicht: hier!

 Wir wurden aber dadurch entschädigt, dass aufgrund des Songkran-Festes überall kleine Stände aufgebaut waren, wo die Gläubigen Buddhafiguren mit Wasser übergießen konnten oder wo  Orakel- und Segensspiele veranstaltet wurde. 

Der Riesen-Buddha

Beim Wat Phra Keo konnten wir einen Blick auf dem Jadebuddha werfen, bevor wir im Wat Pho, den Tempel der ältesten Universitätät des Landes, südlich des Königspalastes gelegen, den  ruhenden und überdimensionierten liegenden Buddha besuchen konnten. Kreisförmig um ihn herum schoben sich die Menschenmengen her, immerhin ist er 46 m lang. Hier ein gutes Fotos zu schießen, was die Ausmaße des Buddhas zeigt, stellt schon eine schwierige Herausforderung dar, der ich mich nicht gestellt habe. Im Gegenteil: Ich zeige euch einmal hier die Touristenmassen, was deutlich macht, dass all die gefakten und aufgehübschten Fotografien, die die diversen sozialen Plattformen bevölkern, nur selten die Wirklichkeit abbilden

Mein  jüngster Sohn, der mich auf dieser Reise begleitete, war ein beliebtes Fotomotiv. Ich dagegen wurde nicht gefragt :).

Durch die Klongs!

Auf dem Markt  aßen wir eine Hühnersuppe, bevor es dann mit dem Langschwanzboot durch das Kanalsysem von Thonburi ging. Hier in den Klongs versteht man dann auch, warum Bangkok auch das „Venedig des Ostens“ genannt wurde. So muss es hier früher ausgesehen hat, bevor viele Kanäle zugeschüttet wurden, um moderne Autostraßen zu bauen. Das moderne Bangkok mit seinen vielen Hochhäusern hat nicht mehr viel gemein mit der, zumindest für einen außenstehenden Besucher, gemütlich wirkenden Klongs. Natürlich muss mein romantisierender Eindruck hier nichts mit Lebensrealitäten zu tun haben, könnte ich mir vorstellen, dass gerade die Klongs von Überschwemmungen in der Regenzeit betroffen sind.  

Zum Abschluss des Tages geht es dann noch in den Hotelpool, bevor wir am nächsten Tag Bangkok verlassen werden.

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Jürgen
Gast

Thailand ist ein wundervolles Land, in das ich mich sehr verliebt habe.
Eine solche Rundreise habe ich leider noch nicht gemacht, plane es aber in nächster Zukunft.
Mein letzter Besuch in Thailand liegt nun ein Jahr zurück (Khaolak) eigentlich schon viel zu lang..
Wir haben in Khaolak sehr liebe Menschen kennegelernt, zu denen ich eigentlich
tagtäglich Kontakt habe (FB).

Wahrscheinlich fliegen wir um die Weihnachtszeit erstmal nach Bangkok und lassen uns dort
für ein paar Tage die Stadt von einer Freundin, die dort lebt, zeigen.
Ich freue mich schon rissig!!

LG
Jürgen

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