Die Hamburger Hafenrundfahrt und das Dungeon!

Die große Hamburger Hafenrundfahrt

Diese kostet für privatreisende Touristen bei “Kapitän Prüsse”  19 Euro, inkludiert aber Speicherstadt und Containerhafen und ist unbedingt empfehlenswert. Nur das Schiffchen war schon ein wenig in die Jahre gekommen  und hätte durchaus komfortabler sein dürfen.

Vom Wasser jedenfalls, tun sich eindrucksvolle Blicke auf  moderne Glaspaläste auf.

Das ist die Hamburger Elbphilarmonie, die im Jahre 2016 fertiggestellt wurde.

Mir selbst behagen, wie ich ja hier im Blog schon häufiger geschrieben habe, diese Gebäude wenig. Der Ausblick aus den hochpreisigen Wohnungen mag zwar grandios sein, heimatliche Verwurzelungen können aber in dieser nüchtern und emotionslos erscheinenden Architektur für Poser und Performer wohl  kaum aufkommen. Da gefallen mir die Häuschen in Blankenese schon besser, die niedlich am Elbstrand platziert sind.

Der Containerhafen beeindruckt durch riesenhafte Be- und Entladestationen. Die Arbeiten vollziehen sich fast vollständig automatisch, sodass, wenn ich es mir recht überlege, keinerlei Menschen zu sehen waren.

Die Containerschiffes sind so groß, dass sie mir fast unheimlich vorkommen.

Und während das Hafenrundfahrtsboot mich in eine Wolke von Dieselgeruch einhüllte, fragte ich mich, wie es mit dem Schadstoffemissionen aussehen mag, die durch den Hamburger Hafen verursacht werden? Auch aus  dieser Perspektive heraus betrachtet, erscheint mir die schicke Loftwohnung am Hamburger Hafen wenig erstrebenswert.

Die Speicherstadt kam düster daher, was noch durch vereinzelte Regentropfen verstärkt wurde.

 

Sankt Pauli Landungsbrücken

Ein verspätete Mittagessen nahmen wir im Blocksbräu ein. Günstig war es nicht und von der Portionsgröße auch nicht sonderlich reichlich bemessen, dafür gab es selbst gebrautes Bier zu kosten.

Der Gastronomiebetrieb befindet sich im  ehemaligen Schiffsbahnhof, von dem ab 1907 die Schiffe der Hapag Lloyd Reederei auf große Fahrt gingen. Leider waren die Fensterplätze mit Blick auf dem Hamburger Hafen besetzt, aber auch im Innenbereich hat mir die Atmosphäre mit den freundlichen Servicepersonal gut gefallen.

Das Hamburger Dungeon

Da ich mit meiner Schulklasse unterwegs war, stand hinterher der obligatorische Besuch im Hamburger Dungeon auf dem Programm. Das ist eine Art begehbarer Geisterbahn, indem Schauspieler Begebenheiten und Kuriositäten der Hamburger Geschichte eindrucksvoll  in Szene setzen. Während bei meinem letzten Besuch vor einigen Jahren die einzelnen Episoden in verschiedenen Gruselzimmern  noch sehr textlastig waren, hat man sich nun ancheinend einer veränderten Bevölkerungsstruktur angepasst und geschichtliche Informationen zugunsten von Effekten und Interaktionen mit dem Publikum zurückgestellt. Den Jugendlichen hat es jedenfalls gefallen, privat würde ich das Hamburger Dungeon jedoch nicht besuchen, zumal ich keine Freundin von Bespaßungstechnologien, die dort zum Einsatz kommen, bin.

Read Offline:
tools.pdf24.org    Sende Artikel als PDF   

Hinterlasse einen Kommentar

  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei