Die Highlands im Regen

Fort William

(10.07.2019) Von Oban fuhren wir um 9 Uhr nach Fort William am Ufer des Loch Linnhe. Leider war die Sicht aus dem Busfenster, aufgrund des Dauerregens, bescheiden und auch in Fort William tat das Wetter uns keinen Gefallen. Der Regen blieb unser ständiger Begleiter. 

Bei unserer Ankunft hatten wir auch gerade die Harry Potter-Eisenbahn verpasst. De legendäre Eisenbahnbrücke aus dem Harry Potter-Film sahen wir genauso wenig wie den Ben Nevis, den höchsten Berg Schottlands (1343 m) , der sich scheu vor uns im Nebel versteckte. 

Es war ohnehin nur ein kurzer Aufenthalt dort. Ich schlenderte die pittoreske Einkaufsstraße entlang und warf und einen Blick in die kleinen Geschäfte die mich aber nicht wirklich interessierten.  

Fort Augustus und das Loch Ness

Fort Augustus liegt am südlichen  Ausläufer von Loch Ness. Es gibt ein paar kleine Lädtchen und man kann von hier aus auch eine Bootstour unternehmen oder selbst ein Schiff mieten. Das Schleusensystem für die kleinen Boote schaut hübsch aus und findet sich sicherlich auf unzähligen Fotos von Schottlandreisenden wieder. 

Ich ging an das Ufer von Loch Ness, fotografierte kreischend grüne Nessie-Spieltiere und kaufte mir den obligatorischen Kühlschrankmagneten. Leider blieb zum Essen keine Zeit, sodass ich meine Fish and Chips – Eat to Go-Packung mit dem Bus nahm, was mir die Rüge des Reiseleiters einbrachte, durchaus zu Recht: Das riecht wirklich intensiv!

Inverses

In Inverses hielt der Bus an der Kathedrale, wo wir schon von einem Herrn empfangen wurde, der uns mit einem Stadtplan empfing. Dort war dann auch eine kleine Tour eingetragen und ich hatte den positiven Eindruck, dass die ganze Stadt hervorragend für seine Besucher Sorge trägt.

Mich führte der Weg zum ältesten Haus von Inverness. Im Abertarff House zeigte mir ein sehr freundlicher Herr den dort befindlichen Kamin, an dessen Übermittelung sich die früheren Besitzer verewigt hatten. Solche kleinen Begegnungen sind das, was mich immer wieder dazu bewegt, die Beschwernisse von Reisen auf mich zu nehmen. Reisen durchbrechen die Statik des betonierten Alltags, konfrontieren uns mit neuen Erfahrungen und eröffnen uns so neue Möglichkeiten des Wachstums.

Das Highlander Hotel in Newtonmore

Die Übernachtung an diesem Tag fand im Highlander Hotel in Newtonmore statt. Im Vergleich zum Hotel in Oban kam es mir fast luxoriös vor. Natürlich war es dies nicht. Meine Hotelansprüche hatten sich mittlerweile aber den Gegebenheiten angepasst, von denen ich nicht sagen kann, ob sie den Rundreise-Anbieter oder Schottland im Allgemeinen geschuldet sind. … Wahrscheinlich ist beides richtig.

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