Ein letzter Tag in Luxor

(02.01.2019) Am letzten Tag unserer Reise schauen wir uns die Tempelanlage von Karnak und anschließend die von Luxor an. Letztere ist übrigens fussläufig von der Anlegestelle unseres Schiffes zu erreichen.

Die Tempelanlage von Karnak

Die Tempelanlage von Luxor

Die Tempelanlage war dem Gott Amun, seiner Gemahlin Mut und ihrem gemeinsamen Sohn, dem Mondgott Chons, geweiht.

Der Luxortempel erfüllte im Wesentlichen zwei Funktionen. Einmal im Jahr – zum ägyptischen Neujahrstag – wurde das Opet-Fest begangen. Die Statuen der Götter Amun, Mut und Chons wurden in tragbaren Barken vom 2,5 Kilometer entfernten Karnak-Tempel hierher gebracht. Die Feier dauerte anfangs 11 Tage, wurde aber in späterer Zeit auf 27 Tage verlängert. An den sogenannten Stationstempeln wurde eine Pause eingelegt und die Barken abgestellt. Das Ziel der Barke der Mut und des Chons waren die Kapellen direkt hinter der Säulenhalle. Nur die Amunbarke wurde ins Sanktuar gebracht.

Die zweite Funktion war die Vereinigung des Königs mit seinem göttlichen Ka. Es war die jährliche Wiederholung – auch am Neujahrstag – der Vergöttlichung des Königs, wie sie schon bei seiner Thronbesteigung erstmals vollzogen wurde.

Auf dem Basar!

Am Abend besuchten wir den Basar von Luxor und ich kaufte noch ein wenig Weihrauch, rote Hibiskusblüten aus denen sich ein leckeres Getränk zubereiten lässt (In Westafrika nennt man es Bissap) und einen Parfümflakon in der Form eines Ibisses, der im Alten Ägypten als heilig galt. Parfüm hatte ich ja bereits in Assuan auf der Touristenveranstaltung in der Parfümfabrik gekauft. Im Vergleich zu den Preisen auf den Basar in Luxor stellten sich die Preise in der Parfümfabrik rückblickend als überteuert dar, aber ich konnte ja beim damaligen Besuch noch nicht einschätzen, ob ich, bei der wenigen freien Zeit auf der Rundreise, noch Gelegenheit für eigene Einkäufe gehabt hätte.

Immerhin habe ich auch heute noch Freude an den erstandenen Düften, sodass ich annehme, dass die Qualität in Ordnung war. Einen einzigen Fabrikverkauf während einer Rundreise fand ich auch vertretbar; in Indien hatte ich dies leider anders erleben müssen. (hier!).

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