Einblicke in die Kunst- und Tanztherapie 

Jetzt bin ich ja vielseitig interessiert und immer da, wo Kunst nicht für einen angenommenen Markt produziert wird, was ich Kunsthandwerk nenne, selbst wenn ein selbsternannten Malerfürst Kunst produzieren lässt, da ist es der Selbsterfahrungsprozess eines Künstlers, ausgenommen seien hier nur diejenigen, die dies aus Kalkül vorgeben, in Wirklichkeit aber Projekt- und Event-Management betreiben, was dann einen kreativen Mischmasch aus Kunsthandwerk und Wirtschafts-Blablabla ergibt.

Zurück aber zum Selbsterfahrungsprozess, denn da sind wir schnell bei den der Kunst innewohnenden heilenden Charakter, den jeder der sich längere Zeit in künstlerische Prozesse begibt, erfährt, angekommen. Von hier aus ist es dann nur noch ein kleiner Schritt zu der Überlegung, wie auch andere angeleitet werden können, die wohltuende und selbsttransformierende Kraft der Kunst, die dann, wenn sie erschüttert und verändert,  manchmal auch nicht mehr ganz so vordergründig wohltuend sein kann, zu erfahren. Das, was wirklich verändert, ist schließlich selten „Wellness“.

In die therapeutische Arbeit,  die mit den mir hinreichend bekannten  pädagogischen Ansatz gewisse Überschneidungen aufweist, habe ich mich dieses Wochenende einführen lassen.

Drei Workshops habe ich mitgemacht. Im ersten haben wir, ausgehend vom Grimmschen Märchen Jorindel und Joringel die Szene gemalt, die von uns am prägnantesten erlebt wurde und anschließend besprochen. Im zweiten haben wir uns vom Rhythmus der Musik zum künstlerischen Ausdruck beschwingen lassen und im dritten erfuhren wir tänzerische Bewegungsmeditationen.

Insgesamt war das ein inspirierend-großartiges Wochenende mit angenehmen Menschen.

 

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