Mecklenburg-Vorpommern entdecken: Schwerin (3. Tag)

Leider stellte ich am Dienstagmorgen fest, dass mein Fahrrad einen Platten hatte. Insofern musste ich es fast die gesamte Strecke  vom Sieben Seen Einkaufscenter bis zur  Innenstadt von Schwerin schieben. Glücklicherweise fand sich in der Schelfstadt,  der 1705 erbauten Neustadt, auch eine Fahrradreparatur, sodass ich es dort abgeben konnte, um es am frühen Abend  fahrbereit abholen zu können. Überhaupt scheinen die mecklenburgischen Städte gut mit Fahrradläden ausgestattet zu sein, sodass einem als Radreisender im Fall der Fälle gut geholfen werden kann.

Zu Fuß ging es dann zum Schweriner Dom, der auf demGrund einer Holzkirche und einer romanischen Basilika in den Jahren 1270 bis 1416 entstanden ist.

Das Glasfenster auf dem folgenden Fenster begeisterte mich mit seinen interessanten Lichtspiegelungen.

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Das ist die Innenansicht des Domes. Man beachte die Farbgebung der Decke, die die Farbgebung des Jahres 1460 wiedergibt.

Der Dom ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Backsteingotik. Leider war der Kreuzgang verschlossen, sodass wir diesen nicht begehen konnten.

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Vom Dom aus schlenderten wir zum Schweriner Schloss.  Es wurde auf den Überresten einer slawischen Burg errichtet.

Über die Schlossstraße kommend, führte uns der Weg geradewegs zum mecklenburgischen Landtag, sodass wir erst einmal in den Burggarten, der vom Hofgärtnermeister Theodor Klett nach Anregungen von Gottfried Semper und Peter Joseph Lenné gestaltet wurde,  abbogen.

Das ist die Orangerie, die fast schon italienisch anmutet.

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Durch den Burggarten erreichten wir den Teil des Schlosses, der öffentlich zugänglich ist: das Schlossmuseum.  Die Kapelle ist aufgrund der Sperrzone des Landtages nur zu den Gottesdiensten zugänglich, sodass wir sie nicht sehen konnten.

Im Museum nahmen wir an einer Führung teil, die zu empfehlen ist, schließlich „sieht man nur“, wie es in einer bekannten Redewendung  heißt, „was man auch weiß“.

Der 1858 vollendete Thronsaal beeindruckte, genauso wie die aus Intarsien gelegten Fußböden.

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Im Schloss soll der Kobold  Petermännchen herumgeistern, das auf dem folgenden Bild abgebildet ist.

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Nachdem wir mein Fahrrad von der Reperatur abgeholt haben, fuhren wir noch durch den am Burggarten angrenzenden Schlossgarten, um dann zum Hotel zurückzukehren.

Weitere Bilder von der Schwerin Erkundung sind hier zu sehen.

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