Geomantische Entdeckungen in Bad Harzburg

Da, wo einst eine ThingstÀtte ein mysthisches Naturerlebnis vermitteln sollte, im Stadtpark von Bad Harzburg, erhebt sich jetzt ein Kletterpark und ein Baumwipfelpfad, dessen Konstruktionen so aussehen, als ob Aliens sie dort haben unachtsam fallen lassen. Nicht schön ist das und letztendlich auch  nichts weiter als eine Zerstörung der Landschaft zugunsten eines lauten Event-Tourismus.

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Oben auf dem Berg erwartet mich dann die CanossasĂ€ule und die Ruine der alten Burg. Dort steht: „Nach Canossa gehen wir nicht. Reichtagssitzung 14. Mai 1872“. „Kein schlechter Wahlspruch in unruhigen Zeiten“, denke ich mir.

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Die von Hans Bergmann 1932 geschaffene  Harzsagenhalle war  leider nicht geöffnet.

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Von dort machte ich mich auf zum Kreuz des Ostens und war auf dem Weg dorthin angenehm ĂŒberrascht von einem recht unscheinbar wirkenden Ort, der jedoch starke Energien aufwies: Der Sachsenbrunnen.  Das Wasser, das da strömt, kommt aus der Endleitung einer historischen Leitung, die einst die Wasserversorgung der Burg sicher stellen sollte, die jetzt aber vollkommen modernisiert wurde.  Der Ort aber an sich weist immer noch hohe Lebens-Energien auf. Ich habe die Bovis-Einheiten dort  gemessen und kam hier auf ca. 16500, was einen spirituellen Ort beschreibt.

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Weiter ging es zum Kreuz des Ostens, eines Felsgebildes, das von einem gigantischen Kreuz gedeckelt wird und dass in Richtung der verloren gegangenen deutschen Ostgebiete ausgerichtet ist. Im Halbkreis dazu finden sich Steine mit den Wappen der jeweiligen Landesteile.

Die Energien an diesem Ort  kamen mir sehr schwer vor. Sie erzĂ€hlen von Leid und Elend,  das in der aktuellen Zeitströmung nicht integriert, sondern negiert wird. Der Halbkreis verlangt immer noch  danach, geschlossen zu werden, was vielleicht u.a. auch  so verstanden werden kann, dass, wenn ich denn die Nation als einen Körper ansehe, dessen zwanghafte Amputation nach dem Zweiten Weltkrieg immer noch Phantomschmerzen erzeugt, die geheilt werden mĂŒssen.  Wegsehen kann keine Lösung sein.

Das Kreuz selbst, was recht unachtsam auf den Felsen angebracht ist,  scheint mir  ein EmpfĂ€nger fĂŒr astronomische Energien zu sein, was von den Erbauern sicherlich nicht beabsichtigt wurde, nichtsdestotrotz aber diese Funktion ĂŒbernommen hat.  Wer weiß, vielleicht ist es eine Art von  Akupunkturnadel, die  die nicht integrierten Themen erlösen will? DafĂŒr spricht auch, dass die  Bovis-Einheiten 18000 betragen, was sehr hoch ist.

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Von hier aus wanderte ich zu den Rabenklippen. Zu der Ortsenergie erhielt ich  keinerlei Zugang: zu groß war der Andrang von Selfie-knipsenden Besuchern.

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Über das Molkenhaus, dass mit BE 11000 ein angenehm verspielter Ort ist, ging es dann wieder zurĂŒck nach Bad Harzburg.

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WĂ€hrend der gesamten Wanderung war immer wieder die PrĂ€senz des Brockens fĂŒr mich spĂŒrbar, der – da bin ich mir sicher – ein heiliger Berg ist, dessen Kraft die ganze Harz-Region zu einem einzigartigen Landschaftstempel hat werden lassen.

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Bad Pyrmont

Da wollte ich vorgestern nur einmal in das nÀchstgelegene Wellenbad gehen und habe dadurch einen Kraftort gefunden, der seinesgleichen sucht: Bad Pyrmont.

Ich muss gestehen, dass ich mich im Vorfeld nicht sonderlich informiert hatte. Ja, die Eintrittspreise des Schwimmbades hatte ich „gegoogelt“ und ich wusste, dass es dort einen wunderschönen Kurpark geben sollte. Das war es aber schon. SpĂ€testens aber, nachdem ich, nach dreistĂŒndigem BadevergnĂŒgen, zum Picknick auf der Brunnenstraße saß, inmitten einer GerĂ€uschskulptur, wurde mir deutlich, dass dieser Ort ganz und gar „besonders“ ist. Das undefinierte GefĂŒhl, hier einen Kraftort besucht zu haben, durchströmte mich. Und genauso, wie mir Hannover immer Lebensenergie raubt, so fĂŒhlte ich mich hier angenehm aufgeladen, und das lag nicht nur an der angenehmen Ähnlichkeit der Stadt mit dem marod-italienischen Ambiente von Bad Ems, was ich auch sehr liebe.

Hier, in Bad Pyrmont, waren starke, ganz starke Energien spĂŒrbar. Der Besuch im Kurpark, wo mich die RiesenbĂ€ume begeisterten, brachte keine AufklĂ€rung, doch spĂ€testens, als ich den „Hylligen Born“ betrat, verdichtete sich das GefĂŒhl, hier das Zentrum eines außerordentlichen Ortes zu besuchen. SelbstverstĂ€ndlich trank ich mich durch die verschiedenen Quellen, um dann auf dem Vorplatz des GebĂ€udes sprudelnde Wasserquellen unter Plexiglas zu sehen. Mein Blick fiel auf eine kleine Metallplatte, wo irgendetwas von „Geomantie“ stand, genug, um mich neugierig zu machen.

Jetzt habe ich nachgelesen und erstaunt festgestellt, dass Bad Pyrmont einen „geomantischen Spaziergang“ implementiert hat und dass mein GefĂŒhl, hier einen Kraftort, der seinesgleichen sucht, vor mir zu haben, schon viele Menschen vor mir wahrgenommen haben. Schau hier: Kraftort

Ich muss also wiederkommen und mir Zeit fĂŒr diesen Ort nehmen. Nun … die Dunsthöhle, wo Kohlendioxid austritt, hatte ich noch besucht. Leider hatte ich meinen Fotoapparat vergessen, sonst wĂŒrdet ihr an dieser Stelle die riesigen, schillernden Seifenblasen sehen, die auf unsichtbarem CO2 tanzen. (Mehr dazu: Dunsthöhle) Wunderschön!