In Draculas Reich. Teil 8

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Nach dem Besuch von Kronstadt fuhren wir nach Honigberg (rum. Harman). Dies ist eine weitere Kirchenburg, wie ich sie ja auch schon in Biertan erlebt hatte.

Der hübsche Name leitet sich wahrscheinlich von einem nahen Berg ab. Dort soll es viele Bienenschwärme gegeben habe. Es kann aber auch sein, dass der Name sozusagen aus der alten Heimat der Siebenbürger Sachsen importiert worden ist. „Bei Bingen am Rhein gibt es ein Dorf Honigberg und bei Koblenz wird ein ‚Honigberger‘ gekeltert.“ (Baedeker: Rumänien. Ostfildern 2017, S. 195)

Der überdachte Eingang zur Kirchenburg, der hier von der Innenansicht nach außen fotografiert ist, ersetzt seit 1791 eine Zugbrücke.

Die Kirche ist von einer hohen Mauer umgeben.  An der Südseite finden sich Wohnhäuser, die heute museal genutzt werden und Alltagsgegenstände der Sachsen zeigen.  Im Kapellenturm lassen sich Wandmalereien des Jüngsten Gerichts bestaunen.  Die Erklärungen sind vorbildlich in drei Sprachen verfasst. „In Draculas Reich. Teil 8“ weiterlesen