Venedig – ganz kurz!

Meine letzte Venedigreise ist ja noch nicht lange her. Da ich jetzt aber mit Schüler/innen unterwegs war, konnte ich mich nicht weiter auf den Spuren des verborgenen Venedigs machen, stattdessen gab es eine kleine Stadtführung, die aber bei den Jugendlichen auf wenig Interesse stieß. Die wollten sich lieber geschminkt vor romantischen Kulissen fotografieren, wozu sie dann nach der Führung auch noch Gelegenheit hatten. Selbst der Markusdom entzückte sie nicht.

Buchtipp:

Verborgenes Venedig von Thomas Jonglez und Paola Zoffoli

Einige Schüler/innen wollten  Gondel fahren, doch die 100 Euro, die diese für 30 Minuten kosten sollte, schreckte, selbst bei Besetzung mit sechs Personen,  ab. So blieben die Gondeln leer. 🙂

Während die Schüler/innen sich auf die Suche nach anderen fotogenen Orten machten, schlenderte  ich selbst derweil mit meiner Kollegin durch Maskengeschäfte, um danach pünktlich alle Jugendlichen wieder einzusammeln. Keiner ist im Gassengewirr von Venedig verloren gegangen und während der gesamten Abschlussfahrt waren alle Jugendlichen   immer pünktlich am vereinbarten Treffpunkt zur vereinbarten Zeit, was in dieser Altersgruppe keine Selbstverständlichkeit ist.

Der  Bootstransfer brachte uns dann ganz entspannt zum zentralen Busbahnhof zurück,  von wo wir die Rückreise zum Feriendorf antraten.

Ausführlich habe ich – ganz ohne Schüler –  hier über Venedig berichtet

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Wilde Männer, Glasbläser und Häusermaler in Venedig. Teil 3

Dies ist der letzte Teil des Berichtes über meine Venedigreise. Hier sind Teil 1 und Teil 2.

Nach dem Frühstück fuhr ich mit dem Zug zur Altstadt. Vom Bahnhof Santa Lucia schlenderte ich gemächlich in Richtung Markusplatz, offen für das, was ich dabei eventuell  noch entdecken könnte. Insofern ließ ich mich treiben. Irgendwann fand ich mich auf eine  der selten Bänke Venedigs wieder, wo ich dem Treiben der Touristen und Einheimischen kontemplativ zuschauen konnte. Solchermaßen eingestimmt  begegnete ich danach dem “Wilden Mann”.  Seht ihr ihn?

An der Vorderfront des Palazzo Bemba-Boldù im Stadtteil Cannaregio ziert er die Häuserfront.   “Wilde Männer, Glasbläser und Häusermaler in Venedig. Teil 3” weiterlesen

Ankunft in Venedig. Teil 1

Jetzt ist mein Bericht über meine Rumänien-Reise noch nicht vollständig geschrieben und schon war ich wieder unterwegs. Es gab schließlich, aufgrund des Reformations-Feiertages, ein verlängertes Wochenende zu genießen, was ich nutzen wollte, um mir einen Eindruck von Venedig zu verschaffen.

Die Anreise:

Für meine Venedigreise musste ich früh aufstehen. Schon um 6.25 Uhr startete mein Flugzeug von Hannover aus nach München. Da man wegen der Sicherheitskontrollen ja schon sehr viel früher dort sein musste und in Hannover die Bahnen in der Nacht auch nicht ständig fahren, war es mit dem Schlaf für mich um 3 Uhr vorbei. Das sind dann die Momente, wo ich mich frage, warum ich mir diesen Freizeitstress eigentlich antue und warum ich nicht einfach ein ruhiges und entspanntes Wochenende zu Hause verbringen kann?

Der Flug mit Lufthansa war sehr viel entspannter als meine Ryanair-Erfahrung in Richtung Rumänien. Pünktlich – mit sanften Start und Landung – und einer Innenausstattung, die einen nicht gleich an der Sicherheit des Flugzeuges zweifeln ließ.

Von München ging es dann mit Air Dolomiti problemlos weiter, sodass ich dann bereits um 9.45 am Flughafen Marco Polo war. Dort hatte ich die Wahl, ob ich mit dem Shuttle-Bus in Richtung Markusplatz aufbrechen wollte oder lieber den “Wassertransport” wählen sollte. Ich entschied mich für die letztere Variante, die zwar mit 15 Euro nicht ganz billig war, aber eine ruhige Annäherung an den Zauber von Venedig bot, zumal zu dieser frühen Zeit kaum Besucher an Bord waren.

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