Weitere Reisehöhepunkte im Schnelldurchlauf!

(13.07.2019)

Bei Stonehaven legten wir einen Fotostop ein.  Leider hatten wir wieder einmal nur eine halbe Stunde Uhr Verfügung, sodass wir die Ruine des Dunnotaar Castles nicht besichtigen konnten.

Danach hatte unserer Reiseleiter aber anscheinend noch Zeit zu füllen, sodass wir einen Halt beim neu eröffneten Designmuseum in Dundee einlegten. Ich vermute, dass diese Programmänderung den dortigen Gegebenheiten geschuldet war, die im Gegensatz zum Dunnotaar Castle eben wettergeschützt und durchaus komfortabel-modern waren: Design eben.

Designmuseum in Dundee, Außenterrasse

In Dundee befindet sich dann im Übrigen auch die Tay-Brücke, die bei Theodor Fontane Erwähnung findet. Ich hatte schon darüber am Anfang meiner Reiseaufzeichnungen darüber berichtet (hier!).

Danach schauten wir uns die wirklich hübsche Universitätsstadt St. Andrews an und machten dort auch eine Mittagspause. 

St Andrews Cathédrale
Stadtansicht
University of St Andrews
Das Einhorn ist das Wappentier von Schottland.

Traditionell wird in Schottland ja nur eine Kleinigkeit zu Mittag eingenommen und so bestellte ich mir einenTee, der zu meiner Enttäuschung mal wieder „nur“ im Beutel serviert wurde und aß dazu eine  kleine Suppe und ein Toastbrot. Letzteres erfreut sich in Schottland ebenfalls großer Beliebtheit.

In Culross, dem  Drehort der Outlander-Serie, die ich bisher noch nicht gesehen hatte, schlenderte ich durch die pittoresken Straßen. Der ganze Ort, der in der Nähe von Dunfermline liegt, ist eine „Zeitkapsel“, der dadurch, dass der Ort unter Königin Victoria fast zur Geisterstadt wurde und danach unter die Schirmherrschaft des National Trust of Scotland gestellt wurde, den Charme der Vergangenheit bewahrt hat, ohne uns dabei mit den Nachteilen des Lebens der Vergangenheit  zu konfrontieren. 

Rundreise-Veranstalter bevorzugen ja abgelegene Hotels, die billigere Preise anbieten als die zentral gelegenen, weshalb wir  die letzten beiden Übernachtungen dann auch in Bathgate hatten. 

Das Cairn Hotel in Bathgate

Dies ist ein eher düsteres Gebäude, liegt direkt in der Autobahn und macht einen wenig einladenden Eindruck. In seiner Innenausstattung ist es jedoch in Ordnung, wobei ich bei meinen Hotel- Beurteilung in Schottland mittlerweile deutsche Vergleichsgrößen fallengelassen habe.

Man muss eben den Stil der 80er Jahre mögen, um diesen Hotel etwas Wohlwollen entgegenbringen zu können. Zumindest das Badezimmer war modernisiert. Die Matratze war mir leider viel zu hart, sodass die dortigen Übernachtungen keinen Genuss für mich bedeuteten. Leider war auch das WLAN-Netz so schwach, dass es vollkommen unbrauchbar war. Selbst der Empfang von mobilen Daten funktionierte im Hotel nicht.

Das Abendessen war jedoch gut, nur beim Frühstück „schwarzes“ Toast anzubieten und auf Ansprache zu behaupten, dass manche Gäste dies mögen würde, halte ich für ein gastronomisches Desaster. Auch wurde beim Frühstücksbuffet nur zögerlich nachgelegt, sodass ich hier anfing zu begreifen, warum die Schotten im Volksmund als geizig eingeschätzt werden.

Wer meine Supermarkt-Schottland-Rundreise von Anfang an verfolgen wird, mag hier beginnen:

https://www.no-mads.de/auf-nach-schottland/

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